Preisstrategie – Der richtige Preis für mein AirBnB

Preisstrategie-Preiseinstellung-Hacks

Die richtige Preisstrategie bzw. den richtigen Preis zu finden ist eine Philosphie für sich. Manche tendieren dazu sich eher unter Wert zu verkaufen bzw. den Preis nur aus Kundensicht (seiner bisher vornehmlichen) sieht. Während der nächste davon aus geht, dass eigentlich jeder Preis für seine exklusive Unterkunft noch zu niedrig sei bzw. immer höher sein könnte. Doch was ist nun die richtige Preisstrategie?

Da dieses Thema sehr umfangreich ist, habe ich es in 3 Teile aufgeteilt. Im ersten Schritt betrachten wir, wie man den richtigen Preis für die Preisstrategie ermittelt.

Teil 1: Preise ermitteln

Bestimmende Faktoren für die Preisstrategie

Im Folgenden wollen wir uns kurz ansehen, welche inneren und äußeren Faktoren unsere Preisstrategie beeinflussen.

Für den Gastgeber-Neuling bzw. auch jeden der eher nicht mit einer Unternehmerdenke ausgestattet ist, mag es ersteinmal befremdlich wirken. Aber wir befinden uns auf einem Markt in dem Geld verdient werden will und dieser wird bestimmt von Angebot und Nachfrage. Wenn wir auf diesem Markt das bestmögliche Ergebnis für uns erzielen wollen, dann müssen wir den Markt und seine Teilnehmer analysieren. Es gibt mit Sicherheit einige, die einfach einen beliebigen Preis aufrufen, der für sie ok ist und auch vom Markt angenommen wird. Unser Ansatz soll dies hier nicht sein. Auch die Frage, ob ein Preis in einem bestimmten Verhältnis zu unserer Miete oder Finanzierung steht, interessiert uns zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Wir wollen hier erst einmal feststellen, was die marktüblichen Bedingungen sind.

Preise ähnlicher AirBnB-Angebote in der näheren Umgebung

Sofern es in Deiner Gegend bereits AirBnB-Angebote gibt ist dieser erste Schritt der Preisfindung ein Kinderspiel. Gib einfach die Parameter Deiner Unterkunft in die AirBnB-Suche ein und schau Dir die Ergebnisse an. Wenn Du weniger als 3 ähnliche Ergebnisse bekommst, dann ändere Deine Filterung ein wenig, um ein breiteres Ergebnis zu erhalten. Erhälst Du mehr als 10 vergleichbare Angebote, dann fasse den Filter ein wenig enger. Hast Du zum Beispiel ein seperates Bad angeben, und die Suche liefert keine anderen Unterkünfte mit dieser Ausstattung, dann nimm den Haken raus. Behalte so etwas aber für später im Hinterkopf, da Du einen Mehrwert bietest, den die Konkurrenz nicht hat. Ein solcher Bonus kann in einem höheren Preis münden.

Sonderfall: Keine oder nur wenige andere AirBnB-Unterkünfte

Auch wenn AirBmB immer mehr Verbreitung findet, so ist es längst noch nicht überall vertreten. Kleine Städte oder ländliche Regionen können sich daher auf unserer Marktkarte als weiße Flecken in Punkto AirBnB entpuppen. Das kann für uns zukünftig -als einziger Anbieter- natürlich ein Vorteil sein. Es hilft uns aber nicht bei unserer Preisstrategie und Preisfindung. Der alternative Ansatz lautet, auf andere Portale auszuweichen und dort die Suche zu wiederholen. Sollte sich dort dann auch nichts finden lassen, dann gibt es nur noch die Möglichkeit über Google oder das Tourismus-/Gemeindeamt direkt nach Ferienzimmern zu suchen und dort die Preise zu erfragen. Im Grundsatzt gilt: wenige Daten sind besser als gar keine Daten.

Hotelpreise in der näheren Umgebung

Mit Hilfe der einschlägig bekannten Hotelportale kannst Du relativ schnell die Angebote der näheren Umgebung scannen. Achte dabei darauf, ob ggf. Frühstück inklusive ist. Im Idealfall versuche auch hier eine möglichst vergleichbare Auswahl an Zimmern zu finden.

Einwertung des eigenen Angebots im Markt

Nachdem Du nun einen ersten Eindruck von Angeboten und deren Preisen im Markt erlangt hast, ist es nun an der Zeit für unsere Preisstrategie die eigene Position im Vergleich zu ermitteln. Hotelzimmer liegen erstmal immer oberhalb der eigenen Preise, es sei denn man bietet eine ganze Unterkunft an. Im Homesharing-Bereich gehen wir aber vom Teilen einer Unterkunft aus, weshalb Hotels in der Regel höherpreisig einzuordnen sind. Wie sieht es mit den direkt vergleichbaren Angeboten aus? Bieten wir mehr, weniger oder das Gleiche an? Sollten wir weniger zu bieten haben, dann sind natürlich auch die anderen Angebote im preislichen Vergleich oberhalb unseres Angebots anzusiedeln. Bieten wir einen Mehrwert, dann lautet die Frage wieviel mehr ist dieser wert? Am Ende erhalten wir so eine ziemlich konkrete Vorstellung in welches preisliche Gefüge wir uns einordnen können. Man könnte ja eigentlich meinen, dass wir damit am Ziel seien. Allerdings fehlt uns noch ein entscheidender Aspekt.

Auslastungsquote

Wir haben zwar jetzt einen Preis ermittelt bzw. einen Preisbereich, den unsere Wettbewerber nutzen. Dies sagt aber noch nichts darüber aus, ob dieser Preis auch der richtige Preis ist. Entscheidend ist, wie der Markt bzw. der Gast diesen Preis annimmt. Hierzu müssen wir einen Blick auf die Auslastung werfen. Sind mehrere Angebote kurzfristig verfügbar, so ist dies ein Zeichen dafür, dass entweder die Nachfrage nicht vorhanden ist, oder aber der Preis zu hoch. Finde ich im Gegensatz dazu eine Situation vor, in der kurz- sowie mittelfristig keine Zimmer verfügbar sind, dann ist dies ein Indiz dafür, dass der Preis zu niedrig ist bzw. höher sein könnte. In den beiden geschilderten Fällen kann und sollte man seinen ermittelten Preis nochmals überdenken. Sollte sich die Auslastung allerdings im kurzfristigen Bereich zwischen 75-90% bewegen, dann dürfte der ermittelte Preis der richtige sein.

Saisonale oder veranstaltungsbedingte Preisschwankungen

Um die Marktanalyse abzuschliessen und uns unserer weiteren Preisstrategie im Detail zu widmen, müssen wir noch einen Blick auf etwaige Preisschwankungen während des Jahres werfen. Diese Frage können wir erstmal global angehen, d.h. wir schauen erstmal wofür unsere Umgebung bekannt ist. Liegen wir in einer Urlaubsregion und ist diese an eine bestimmte Saison gekoppelt, in der die Nachfrage und die Preise steigen? Fallen einem auf Anhieb wiederkehrende Veranstaltungen ein, zu denen sich die Preise ändern? Gibt es große Messen oder Konferenzen, die in unserer Nähe stattfinden? Gibt es bei uns einen oder mehrere dieser Effekte, dann müssen wir auch für diese bestimmten Zeiträume die obige Analyse wiederholen und jeweils einen Preis bzw. eine Preisspanne ermitteln.

Teil 2: Preiseinstellungen auf AirBnB vornehmen

Wir starten nun direkt mit der eigentlichen Umsetzung unserer Preisstrategie. Dazu rufen wir die Preisgestaltung unseres Inserats auf, und wählen dort die intelligente Preisgestaltung. Dort geben wir dann als Basispreis folgendes ein:

Ermittelter Preis – 15-20%

Jetzt fragt sich der eine oder andere sicherlich „Hey! Wozu ermittle ich einen Preis, um dann einen niedrigeren einzugeben?“

Die Frage ist natürlich gerechtfertigt, und hier kommt auch gleich die Erklärung: Unser Ziel ist es möglichst gar nicht zu diesem Preis gebucht zu werden. Verwirrung komplett? Also gehen wir ein weniger mehr in den Strategie-Teil unserer Preisstrategie, um die Verwirrung aufzulösen.

Aktive Preisgestaltung als Grundlage der Preisstrategie

Es gibt Gastgeber, die denken sich einen Preis aus oder ermitteln ihn wie wir es getan haben. Diesen Preis stellen sie dann als Standardpreis für alle Nächte ein, und lassen den Dingen ihren Lauf. Eventuell passen sie den Preis noch für die Wochenenden und die ein oder andere  Veranstaltung an. Das war’s dann mit der Preisgestaltung, hat aber mit jeglicher Preisstrategie und unserer im Speziellen nichts zu tun.

Wir wollen durch aktive Anpassungen unseres Preises zwei Dinge erreichen: maximale Einkünfte bei gleichzeitig maximaler Auslastung. Durch ständige Kontrolle und Anpassung unserer Preise und Buchungsraten, passen wir uns gezielt der vorherrschenden Nachfrage an. Um das möglichst effizient zu tun bedienen wir uns folgender Mittel:

Intelligente Preisgestaltung als Grundgerüst der Preisstrategie

Viele Homesharer fühlen sich ein wenig unwohl die Preisgebung einen Tool anzuvertrauen. Viele befürchten dass die intelligente Preisgebung eigentlich immer nur den niedrigsten Preis ansetzt und man sich dadurch meist zu billig verkauft. Ist diese Angst berechtigt, vor allem vor dem Hintergrund, dass wir ja sogar noch einen Preis von bis zu 20% unter unserem eigentlichen angeben?

Im Rahmen einer aktiven Preisstrategie, ist diese Angst unbegründet. Während es schon richtig ist, dass beim ausschliesslichen Einsatz der intelligenten Preisgestaltung auch mal der Basispreis gebucht werden kann, nutzen wir das Tool nur als Unterstützung für unsere Strategie.

Besseres Marktgefühl durch intelligente Preisgestaltung

Durch die Aktivierung der intelligenten Preisgestaltung erhalten wir ein besseres Gefühl für die Nachfrageentwicklungen, da sie den Preis ständig mit der Nachfrage überprüft. Wir können dann nämlich sofort erkennen, ob in einer bestimmten Zeit eher höhere Preise durchsetzbar sind, oder ob unser Preis für einen Zeitraum zu hoch ist. Mit dieser Erkenntnis können wir dann auf den Markt angemessen reagieren.

„Aber Moment! Reagieren? Ich dachte der Preis wird automatisch gesetzt? Ich will nicht 20% unterhalb meines Preises vermieten.“ Zu diesem Einwand kommen wir in den nächsten beiden Schritten. Hier nun kurz erklärt warum wir den Preis so niedrig wählen.

Sichtbarkeit im Fokus

Es geht vorrangig um die Sichtbarkeit und Klickwahrscheinlichkeit unseres Inserats. Während der Basispreis auch für Buchungen herangezogen wird, so wird er zusätzlich automatisch herangezogen, wenn der potentielle Gast in der Suche nur vage Angaben macht. Das heißt wenn jemand auf AirBnB eine Unterkunft in einer bestimmten Region ohne Datum und sonstige Filter sucht, wird zu unserem Inserat erstmal dieser Preis angezeigt. Im Rahmen unserer Preisermittlung haben wir einen für uns fairen Preis im vergleich zum Wettbewerb ermittelt. Der Minus-20%-Preis ist vor diesem Hintergrund ein Schnäppchen, weshalb er häufiger angeklickt werden sollte bei diesen vagen Suchen. Durch eine hohe Klickwahrscheinlichkeit landen wir weiter oben in den Suchergebnissen und haben wiederum öfter die Möglichkeit den potentiellen Gast zu einer Buchung zu bewegen. Werden dann konkrete Daten eingeben, wird der Preis höher sein (dafür sorgen wir in den nächsten Punkten). Haben wir den Gast aber erstmal dazu gebracht sich unser tolles Angebot im Detail anzuschauen, sollte der dann höhere Preis in den Hintergrund rücken.

Kalendereinstellungen vornehmen, um die Übersicht zu behalten

Unsere Preisstrategie bedarf der regelmäßigen, aktiven Kontrolle unserer Preise. Um zu gewährleisten, dass man immer den Überblick behält, ist es ratsam den Buchungshorizont einzuschränken.

Die Empfehlung lautet hier den Kalender auf AirBnB für maximal 6 Monate in die Zukunft freizugeben. Auf diese Weise verhindert man, dass einen unerwartete Preisentwicklungen überraschen. Es ist weiterhin wichtig, dass man motiviert bei der Sache bleibt. Einen zu großen Zeitraum zu überwachen kann schnell unübersichtlich werden und aufgrund des hohen Administrationsaufwands frustieren.

Preisanpassungen auf Basis der Auslastungsquoten

Nachdem die bisherigen Beschreibungen noch etwas vage waren, kommt es jetzt unter Berücksichtigung der Auslastungsquoten zur praktischen Umsetzung der der Preisstrategie.

Fassen wir vorher nochmals die bisherigen Schritte zusammen:

  1. Fairen Preis ermittelt
  2. Intelligente Preiseinstellung aktiviert
  3. Basispreis auf fairen Preis minus 20% gesetzt
  4. Kalender auf maximal 6 Monate freigeben

Im Ergebnis haben wir nun also einen für die nächsten 6 Monate offnen Kalender, bei dem das System angepasst an die Nachfrage den höchstmöglichen, unteren Preis oberhalb unseres Mindestpreises (Basispreis) ansetzt.

Theoretisch könnten wir dies nun so belassen und auf das System vertrauen, wie es uns in der AirBnB-Empfehlung zu dessen Nutzung suggeriert wird. Das Problem dabei ist, dass drei Faktoren hierbei unberücksichtigt bleiben:

  1. Es wird in der Regel nur der höchstmögliche niedrige Preis ermittelt. Nicht der maximal mögliche versucht durchzusetzen.
  2. Im Falle temporär niedriger Nachfrage kann der – zu niedrige – Basispreis angewandt und gebucht werden.
  3. Das System kann nur numerische, statistische Werte berücksichtigen und besitzt nicht Möglichkeit die individuelle Buchungswahrscheinlichkeit aufgrund menschlicher Entscheidungen zu beurteilen.
Um diesen Faktoren Rechnung zu tragen, müssen wir noch einige Anpassungen vornehmen und in regelmäßigen Abständen wiederholen. Trotz der Aktivierung der intellegenten Preiseinstellung ist es nämlich möglich für einzelne Tage und/oder Zeiträume individuelle Preise festzulegen. Hierzu markiert man die entsprechende Tage im Kalender und kann dann in der Folge die intelligente Preiseinstellung für diese Tage deaktivieren und mit eigenen Preisen überschreiben.

Die 4-Stufen-Preistreppe

Um mehr Konrolle über unsere Preise in unserer Preisstrategie zu haben, passen wir diese über 4 Stufen an. Dies erfolgt in einer Kombination aus Preisabstufungen und Auslastungsquote.

Auf der höchsten Stufe 4 spielt die Auslastung noch keine Rolle. Im Zeitraum zwischen 3 und 6 Monaten in der Zukunft wählen wir unsere Preise 20-30% über unserem ermittelten, fairen Preis. Hier versuchen wir tatsächlich unseren maximal, möglichen Preis zu ermitteln und durchzusetzen.

Stufe 3 repräsentiert den Zeitraum zwischen dem 3. und 2. Monaten in der Zukunft. Hier bewegen wir uns bereits in einem Bereich in dem die Auslastung eine erste Auswirkung auf die Preiseinstellung entwickelt. Auch hier kann der Preis auf dem der Stufe 4 liegen. Allerdings nur solange wir hier ein Auslastungsquote von  mindestens 30% besitzen. Sollte die Auslastung geringer sein, ist es Ratsam den Preis schrittweise zu senken bis die Mindestquote erreicht wird.

Vier bis acht Wochen in der Zukunft sollte die Auslastung dann schon mindestens 50% betragen. Auf dieser Stufe 2 gilt wie auf der dritten Stufe: stimmt die Auslastung lässt man den Preis unangetastet, ansonsten wird er schrittweise nach unten angepasst.

Die letzte Stufe 1 steht für den Zeitraum 0-4 Wochen. Hier sollten wir in der Regel eine Auslastung von 70-80% (3.-4. Woche) bzw. 80-100% haben. Hier sollte man sich zwischen dem ermittelten fairen Preis und dem Basispreis bewegen, wenn man noch ungebuchte Tage hat.

 

Abschliessende Gedanken zur Auslastungsquote

Die zuvor geschilderte Methode orientiert sich an der Auslastungsquote. Nun ist dies allerdings auch abhängig von der persönlichen Einstellung. Will ich überhaupt ausgebucht sein oder reicht mir ein 80% Auslastung? Ist es mir lieber ein geringeres Entgelt zu nehmen und dafür 100% am Ende zu erreichen, oder reichem mir 70-80% und ich belasse den Preis unverändert und nehme etwaige Buchungen als Bonus? Diese Fragen muss jeder für sich selbst beantworten. Das beschriebene Vorgehen ist eine Empfehlung und kein Dogma. Einen Aspekt sollte man allerdings auf jeden Fall betrachten. Sollte die Auslastungsquote ohne größere Anpassungen bereits auf einer höheren Stufe erreicht werden, sollte man mit dem Gedanken spielen das allgemeine Preisniveau anzuheben. Man ist dann nämlich eventuell zu günstig.

Bonus: Preiseinstellung-Tipps

Bei der Preiseinstellung kann man in Abhängigkeit von den individuellen Gegebenheiten und Vorlieben auch noch einige Tricks zur Anwendung bringen. Hauptaugenmerk liegt hierbei darauf, die Sichtbarkeit unseres Inserats zu erhöhen. Je mehr potentielle Gäste sich das Inserat tatsächlich ansehen, umso mehr Chancen erhalten wir gebucht zu werden.

Tipp 1: Preiseinstellung vornehmen um Gäste einzeln zu bepreisen

Diese Option bietet sich als Preiseinstellung an, wenn man in der Regel mehr als einen Gast beherbergt. Bei Buchungen mit hauptsächlich 2 oder mehr Gästen, kann man in Betracht ziehen, den Basispreis nochmals zu senken und die Differenz bei zusätzlicher Gast einzutragen.

Hierbei entsteht der Effekt, der schon im Teil 2 im Zusammenhang mit dem niedrigen Basispreis beschrieben wurde. Durch die niedrige Preiseinstellung mittels zusätzlicher Gast wirkt das Inserat bei einer vagen Suchanfrage attraktiver. Ohne konkrete Daten und Personenzahl wird erstmal der niedrigste Preis für eine Person angezeigt. Die Folge sind dann mehr Klicks auf unser Inserat und eine erhöhte Sichtbarkeit.

Vorsicht: Diese Einstellung kann natürlich im Einzelfall dazu führen, dass Einzelpersonen die Unterkunft günstig buchen. Aus meiner persönlichen Erfahrung kommt dies zwar nicht allzu häufig vor, es soll aber nicht unerwähnt bleiben.

Tipp 2: Einzelnächte durch Reinigungsgebühren ermöglichen

Viele Homesharer scheuen den Aufwand von Einzelnächten. Schliesslich muss man nach jedem Gast Betten beziehen und Putzen, egal ob es eine Nacht oder drei waren. Nur leider hat man den Aufwand bei einer Nacht zu einem im Verhältnis viel niedrigeren Ertrag. Daher wählen viele einen Mindestaufenthalt von 2 oder mehr Nächten. Dies geht in der Folge auf Kosten der Sichtbarkeit und Buchungswahrscheinlichkeit.

Einzelnächte erhöhen dagegen die Buchungswahrscheinlichkeit und Sichtbarkeit unseres Inserats. Mit Hilfe der Preiseinstellung Reinigungsgebühr ist es möglich einen vernünftigen Preis für eine etwaige Einzelnacht zu erreichen bzw. Einzelnachtbuchungen zwar anzubieten, aber gleichzeitig abzuschrecken. Durch eine Reinigungsgebühr kann man den Preis für die Einzelnächte erhöhen und gleichzeitig Mehrnachtbuchungen attraktiver machen. Auf diese Weise wird der Basispreis niedrig gehalten und wirkt attraktiv.  Gleichzeitig werden Kurzaufenthalte teurer und längere günstiger.

Hinweis: Die Frage der Reinigungsgebühr wird teils kontrovers diskutiert. Ich vertrete die hier geschilderten positiven Aspekte, wohingegen andere Reinigungsgebühren vermeiden. Manche fürchten die abschreckende Wirkung, oder dass einige wenige Gäste die Reinigungsgebühr als Lizens zum Dreckmachen verstehen.

Tipp 3: Regelmäßige Änderungen der Preiseinstellung fördert Buchungen

Es wurde an anderer Stelle bereits im Zusammenhang mit der Kalenderpflege erwähnt: Regelmäßige Änderungen/Anpassungen unseres Inserats führen zu Rankingsprüngen in der AirBnB-Suche. Da hierdurch wiederum die Sichtbarkeit erhöht wird, sind auch einzelne gezielte Preiseinstellungen in regelmäßigen Abständen empfehlenswert.

Es spielt dabei aus meiner Erfahrung weniger eine Rolle, ob man den Preis nach oben oder unten verändert. Wichtig ist, DAS man ihn verändert.

Der Vollständigkeit halber sei allerdings auch erwähnt, dass sich der Algorythmus aller Wahrscheinlichkeit nach an der Kombination aus Klick und Buchungswahrscheinlichkeit orientiert. Dies bedeutet, dass ein Inserat, welches nach einer Preisanpassung hoch in der Suche angezeigt wird, aber aufgrund eines unattraktiven Preises nicht gebucht wird, auch schnell wieder im Ranking absacken kann.

 

Die richtigen Stornobedingungen für mein AirBnB

Buchung stornieren auf AirBnB
Als Reisende sind wir es gewohnt, „Kostenlose Stornierung bis 24 Stunden vor Anreise“ und Ähnliches haben unsere Erwartung an ein Zimmerangebot auf diversen Hotelbuchungsplattformen geprägt. Natürlich ist uns hier ganz klar, welches die besten Stornobedingungen sind: die flexibelsten mit am Besten voller Rückerstattung des Preises. Nun aber, als AirBnB Gastgeber, haben wir die Seiten gewechselt. Was sind also für uns die besten Stornobedingungen? Eine Frage auf die es keine einfache Pauschalantwort gibt.
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Fototipps – Wie man seine Fotos am Besten nutzt um Gäste zu gewinnen

Fototipps – Wie man seine Fotos am Besten nutzt um Gäste zu gewinnen

Ein Bild sagt mehr als 1000 Worte. So alt der Spruch auch sein mag, so ist er im Allgemeinen und im Speziellen bei Deinem AirBnB-Inserat. Wer hier spart, sei es Zeit oder Geld, der verliert beides auf Kurz oder Lang bei seinem AirBnB-Engagement. Schlechte Bilder bedeuten weniger Buchungen, egal wie toll Euer Text oder Eure sonstigen Fähigkeiten als Gastgeber sonst auch sind.

Dies vorweg gesagt, das muss nicht sein. Es ist nicht schwer Euer AirBnB in vollem Glanz und tollen Bildern erstrahlen zu lassen. Alle notwendigen Schritte findet Ihr in diesem Artikel.

Das Wichtigste in Kürze

Was erwartet den Gast, wenn er meine Unterkunft wählt? Dies möglichst genau im Vorfeld zu vermitteln sollte Aufgabe der Fotosektion sein. Dies erreicht man am Besten indem man folgende Punkte beherzigt:

Eckpunkte einer überzeugenden Fotosektion

  • Nutze nur qualitativ hochwertige Fotos
  • Sortiere die Fotos absteigend nach Relevanz und Attraktivität
  • Nutze die Fotos und deren Beschriftungen um das Gasterlebnis sichtbar zu machen​

Nutze nur Qualitativ hochwertige Fotos

Unabhängig davon wie man seine Fotos anordnet oder beschriftet, an erster Stelle steht die Qualität. Wenn die nicht stimmt, dann haben alle weiteren Optimierungen maximal einen marginalen Effekt. Beginnen wir also beim Fundament: der Erstellung qualitativ hochwertiger Fotos.

Qualität hat ihren Preis

Das Herzstück einer überzeugenden Fotosektion sind qualitativ hochwertige Fotos. Man sollte hierbei ganz ehrlich zu sich selbst sein: nicht jeder ist der geborene Fotograf. Die Bilder unserer Fotosektion sind das wichtigste Entscheidungskriterium, ob sich ein Gast für eine Buchung entscheidet. Schlechte Bilder sind gleichbedeutend mit weniger Einnahmen. Eine Investition an dieser Stelle rechnet sich also immer. Aus diesem Grund gibt es bei AirBnB den Service seine Unterkunft professionell von einem Fotografen ablichten zu lassen. Zu Anfang war dieser Service kostenlos, inzwischen kostet er abhängig von der jeweiligen Unterkunft einen individuellen Betrag, den Du im Vorfeld ermitteln kannst und der dann im Nachgang direkt mit Deinen Einnahmen verrechnet wird. Du musst also nicht in Vorleistung gehen.

Alternativ kanns Du natürlich einen lokalen, professionellen Fotografen oder einen Bekannten/Freund, der etwas davon versteht, die Fotos machen lassen. Wichtig ist nur dass die Qualität stimmt.

Worauf man achten sollte

Unabhängig davon ob ein Profi oder man selbst die Fotos macht, gibt es einige Punkte, die man hinsichtlich der Motive und deren Auswahl beachten sollte.

Vorbereitungen und Planung des Fotoshootings

  • Räume alles aus den Bildbereichen, das eine Ablenkung bedeutet, das Bild unruhig oder unaufgeräumt wirken lassen könnte
  • Lege fest welche Räume abgelichtet werden sollen (alle zu denen der Gast Zugang hat)
  • Lege fest welche Details wichtig sind
  • Schreibe eine Liste mit den Vorzügen Deiner Unterkunft und sorge dafür, dass diese im Bild aufgenommen werden
  • Sorge für soviel natürliches Licht wie möglich (achte auf die richtige Tageszeit für den Termin)
  • Alle Fotos sollten wenn irgendmöglich im Querformat sein
  • Sorge für absolute Sauberkeit und Ordnung bei diesbezüglich sensiblen Motiven (glattgestrichene evtl. gebügelte Bettwäsche)

Wenn man die Fotos selbst macht

Nicht jeder möchte warten bis der Fotograf Zeit hat, und nicht jeder hat das nötige Kleingeld für einen Fotografen. Wenn man also selbst Fotos macht, dann sollte man ein paar Dinge beherzigen, damit sich das Ergebnis auch sehen lassen kann.

Ansprechende Fotos selbst gemacht: Grundlagen

  • Benutze wenn möglich eine richtige Kamera (nur zur Not eine gute Handy-Kamera)
  • Benutze in jedem Fall ein Stativ
  • Fotografiere möglichst perspektivisch aus einer Raumecke
  • Vermeide Fotos von oben
  • Fotografiere Betten am besten auf Hüfthöhe und von der Ecke des Bettes, die Dir am nächsten ist um einen schönen Bildausschnitt zu erhalten
  • Arbeite möglichst nur mit natürlichem oder Raumlicht. Anstelle eines Blitzes verlängere die Belichtungszeit über die Kameraeinstellungen

Sortiere die Fotos absteigend nach Relevanz und Attraktivität

Dies ist ein sehr oft vernachlässigter Punkt, der jedoch sooo wichtig ist. Denn wenn die ersten Bilder unseren potentiellen Gast nicht überzeugen können, ist es unwahrscheinlich dass er sich die Mühe macht und sich den Rest anschaut. Kurz gesagt: unsere restlichen Bemühungen sind umsonst, weil sie keiner mehr sieht.

Damit dies nicht geschiet ist es wichtig die besten Bilder unserer Unterkunft zu Beginn der Bilderfolge zu stellen, mit einem besonderen Gewicht auf dem Titelbild, da dieses noch zusätzlich als einziges Bild in den Suchergebnissen angezeigt wird. Aufgabe des Titelbilds ist es möglichst viele Suchende dazu zu bringen unser Inserat anzuklicken, also wählt es mit großer Sorgfalt.

Welches Foto sollte man als Titelbild wählen?

 Hier gibt 2 bzw. 3 Möglichkeiten.

  1. Ein Bild, das den schönsten Teil Eurer Unterkunft herausstellt
  2. Ein Bild, das den Schlafbereich zeigt
  3. Eine Collage, die mehrere Vorzüge der Unterkunft in einem Bild herausstellt

Auf jedenfall sollte das Titelbild etwas direkt mit der Unterkunft zu tun haben. Ein Panoramabild vom Brandenburger Tor ist zwar schön, aber es geht hier um Werbung für unser AirBnB und nicht um eine allgemeine Sehenswürdigkeit. Einzige Ausnahme hierbei wäre, wenn die Unterkunft über eine Dachterrasse mit einer beeindruckenden Skylineaussicht verfügt, die der potentielle Gast nach seiner Buchung bei uns auch tatsächlich geniessen kann.

Neben dem Titelbild, sollten die ersten 6 Bilder unserer Galerie die besten Bilder aus unserem Portfolio sein und möglichst auch den ein oder anderen Vorzug unserer Unterkunft bildlich darstellen. Außerdem sollten die ersten Fotos möglichst alle Bereiche Eurer Unterkunft abdecken, sowie Highlights aus der Umgebung. Auf diese Weise stellt man sicher, dass auch der potentielle Gast, der nicht alle 25+ Fotos durchschaut, einen sehr guten Eindruck von unserem Angebot erhält.

Die darauf folgenden Bilder sollten dann nach Kategorien und diese nach Wichtigkeit geordnet hinzugefügt werden. Dabei vertrete ich die Rangfolge:

Schlafen – Bad – Küche – Wohnen – besondere Details – Außenansicht
 – Umgebung – weitere Umgebung

Da wir in erster Linie eine Übernachtungsmöglichkeit anbieten, gehört dies für mich im Rang ganz nach vorne, ebenso wie das Bad, da sich alle Gäste unabhängig von der Aufenthaltsdauer erstmal dafür interessieren werden. Alles Weitere hat nur in Abhängigkeit vom individuellen Gast mehr oder weniger Bedeutung, aber ALLE müssen schlafen und aufs Klo.

Nutze die Fotos und deren Beschriftungen um das Gasterlebnis sichtbar zu machen

Hochwertige Fotos und deren richtige Anordnung sind die halbe Miete. Wir wollen aber an dieser Stelle noch einen Schritt weiter gehen und wenn möglich Emotionen beim potentiellen Gast wecken. Positive Emotionen schaffen Bindung und Bindung führt in diesem Fall zu einer höheren Buchungswahrscheinlichkeit. Doch wie schaffen wir das?

Der einfachste Weg eine gewünschte Emotion zu vermitteln ist es das gegenüber in eine Situation zu versetzen, die diese Emotion erzeugt. Dies gelingt am Besten mit einer Geschichte. Unser Ziel ist es mit Hilfe unserer tollen Bilder und passenden Beschriftungen die Muster-Gastgeschichte bzw. das Muster-Gasterlebnis in unserer Unterkunft zu erzählen. Der Gast sieht ein ansprechendes Bild, liest die zugehörige Beschreibung und fühlt sich persönlich in das Erlebnis hineinversetzt.

Kreiere eine Foto-Story

Anstelle einer reinen Beschriftung („Eure Badewanne“) könnte man bspw. schreiben: „Nach einem langen Tag in der City könnt Ihr hier bei einem Schaumbad entspannen.“ Angenommen Eure Zielgruppe sind Paare und die Unterkunft verfügt über einen Kühlschrank, könnte dann als nächstes ein Bild von einer gekühlten Sektflasche folgen, oder von den flauschigen Bademänteln für danach und zum Abschluss das mit Kerzenschein beleuchtete Boxspringbett. Natürlich immer mit der passenden textlichen Ausschmückung.

Das Beispiel sollte ungefähr verdeutlichen, was gemeint ist und welche Wirkung dies haben kann. Anstatt „Eine Badewanne. Auch nett.“ entsteht eher der Gedanke, „Oh ja! Entspannen nach einem langen Tag mit Sightseeing. Da freu ich mich drauf!“.  Natürlich ist es nicht so, dass dies auf alle Gäste gleich wirkt und man sich in der Folge vor Buchungen nicht mehr retten kann. Aber es zeigt, insbesondere wenn es sich um unsere Zielgruppe handelt, dass sich hier um diese bemüht wird und das Gasterlebnis an oberster Stelle steht, und auch das ist ein starkes Buchungsargument. Dieses Beispiel vermittelt auch recht anschaulich, welche Gedanken man sich bei der Anordnung der Bilder machen kann, um auch diesen Teil seines Inserats mit Leben zu füllen.

Neben der Vermittlung des Gasterlebnisses bieten Beschriftungen auch die Möglichkeit den Gast mit zusätzlichen Informationen zu versorgen. Insbesondere wenn nicht eindeutig ersichtlich ist, was ihm genau gerade präsentiert werden soll.

Für Fortgeschrittene: Wie man noch eine Schippe drauf legt

  • Füge einen Grundriss von Deiner Unterkunft hinzu
  • Nutze Collagen um einen Überblick von der Umgebung oder der Wohnung zu vermitteln
  • Mache Screenshots einiger Routen von Deiner Unterkunft zu Sehenswürdigkeiten
  • Suche Dir besonders lesenswerte Bewertungen heraus und füge einen Screenshot davon hinzu
  • Verbildliche Besonderheiten Deiner Unterkunft wie bspw. Netflix oder AmazonPrimeStick als Zusatzangebote oder den Geschwindigkeitstest Deines WLANs

Eine überzeugende Beschreibung für mein AirBnB erstellen

Überzeugende Beschreibung erstellen

Glückwunsch! Wer sich Gedanken über die Beschreibung seines Inserats machen kann, der hat es geschafft, dass der potentielle Gast das entsprechende Inserat schon mal auf Grund von Galeriebild und Titel ausgewählt hat. Ein erster Erfolg für unsere Anstrengungen. Er/sie zeigt Interesse und muss nun „nur“ noch vom Buchen überzeugt werden. Neben einer überzeugenden Bilderauswahl können wir diesen Part am Besten mir einer überzeugenden Beschreibung unseres Inserats unterstützen. Doch wie erstellt man eine überzeugende Beschreibung?

Was man NICHT tun sollte

Bevor wir im Einzelnen dazu kommen, was man alles tun kann, um zu überzeugen, wollen wir erstmal einen Blick darauf werfen, was man vermeiden sollte. Wir schärfen sozusagen die innere Zensurschere, damit wir von vornherein vermeiden Dinge zu schreiben, die wir dann im Nachgang eh wieder löschen müssen.

  • Keine (erneute)Aufzählung der Ausstattung
  • Keine reine Lagebeschreibung (in der Einleitung)
  • Keine "tote" bzw. leblose Beschreibung des Inserats
  • Vermeide allgemeine, nichtsagende Wörter wie "toll", "schön" etc. ohne individuellen Bezug

Die Beschreibung soll das Apartment/Inserat und das zu erwartende Erlebnis vorab beschreiben und nicht erneut die Ausstattung auflisten. Für die Ausstattung gibt es einen eigenen Abschnitt auf AirBnB, wo der Gast bei Bedarf nachlesen kann was alles vorhanden ist. Sollte etwas Besonderes hier nicht auswählbar sein, so kann man dies ggf. weiter hinten in der Beschreibung der Wohnung bzw. des Gastzugangs erwähnen. Die einleitende Beschreibung ist nicht der Ort dafür. Ausnahme: Die Unterkunft verfügt über eine einzigartiges Alleinstellungsmerkmal wie bspw. ein beheizter Whirlpool mit Alpenblick. DANN sollte man dies natür in die Eingangsbeschreibung einfliessen lassen!

Überflüssige Informationen weglassen

Unnötig an dieser Stelle ist auch eine ausufernde Lagebeschreibung. Wo man überall, wie und in welcher Zeit hinkommt, gehört wiederum weiter unten in die Verkehrsmittelbeschreibung bzw. die Nachbarschaftsbeschreibung. Ausnahme ist auch hier das Vorhandensein eines wichtigen Alleinstellungsmerkmals wie bspw. die Nähe zu einer bestimmten Attraktion oder Veranstaltung. Hier sollte sich dann wirklich aber auf ein oder maximal zwei beschränkt werden und alles weitere für später aufgespart werden.

Emotionen wecken um zu überzeugen

Emotionen verkaufen, und entgegengesetzt wirkt wiederum eine leblose Beschreibung á la „Die Wohnung ist im 2. Stock und hat ein Bad. Es gibt ein Bett, in dem Ihr schlafen könnt.“ Inhaltlich korrekt, aber emotionslos und in keinsterweise überzeugend.

Hier helfen zwar schmückende Wörter ein wenig, aber diese sollten dann auch einen individuellen Bezug haben bzw. auf irgendeine Art begründet sein. Anstatt „schöne Wohnung“ (Schönheit liegt ja relativ im Auge des Betrachters) ginge beispielsweise „helle Wohnung“ oder „lichtdurchflutete Wohnung“, wenn dem so ist und dies z.B. durch die Bilder untermauert wird.

Was man tun SOLLTE

Nachdem wir nun wissen was man vermeiden sollte, kommen wir nun zum kreativen Teil und erstellen eine überzeugende Beschreibung für unser Inserat. Dabei sollte man sich nun aber auch nicht mit der Suche nach dem perfekten ersten Satz aufhalten. Den gibt es nämlich nicht. Gäste sind unterschiedlich, Inserate sind Unterschiedlich und Gastgeber sind unterschiedlich. Wichtig ist dass man sich als Gastgeber in dem wiederfindet was man schreibt. Dann bekommt man in der Regel auch Gäste, die zu einem selbst und dem Inserat passen.

1. Die einleitende Beschreibung

Aller Anfang ist schwer

Nicht jeder ist der geborene Texter und kann einfach drauf losschreiben. Wie also beginnen, wenn man vor dem leeren Bildschirm sitzt, der Cursor blinkt, und man noch dazu gewisse Dinge nicht tun soll?

Beginnen wir damit was unsere Unterkunft besonders macht. Erstellen wir eine Liste von 5 bis 10 Merkmalen, die unsere Unterkunft auszeichnen und im besten Fall einzigartig machen. Dann sieben wir ein wenig aus und schauen durch die Brille eines Gastes. Welche der von uns gelisteten Merkmale bieten für einen Gast einen Mehrwert? Am Ende bleiben dann vielleicht noch 3-5 Merkmale stehen, um die wir dann einen Absatz mit 3-5 Sätzen „bauen“.

Der Feinschliff

Den Inhalt haben wir ja jetzt gefunden. Fehlt nur noch die ansprechende Verpackung. Hier hilft es eine Art Geschichte zu erzählen, d.h. die Gasterfahrungen, die aus diesen Merkmalen entstehen sollen vorab zu skizzieren. Nichts weckt Emotionen und Gefühle besser als eine Story, in die sich der Leser/Gast hineinversetzen kann und diese dann idealerweise mit einer Buchung verwirklichen will. Ein Beispiel:

Anstatt…

Die Unterkunft verfügt über einen traumhaften Ausblick über die Dächer von Berlin und verfügt zu dem über eine echte Barista Kaffeemaschine.

…besser…

Brüh Dir nach dem Aufstehen Deinen Morgenkaffee mit unserer Barista Kaffeemachine und geniesse ihn mit einem traumhaften Ausblick über die Dächer von Berlin.

Vom bloßen Aufzählen der Vorteile kommen wir zur „verpackten“ Variante, in die sich der Gast hineinversetzen kann und denkt: “ So sollte ein Tag beginnen!“.

Unabhängig davon ob Euch das gelingt, seid Ihr auch so schon besser aufgestellt als die meisten Inserate. Denn Ihr nutzt den Eingangstext um Eure Vorteile und Mehrwerte zu transportieren und animiert so zum Weiterlesen.

 

Finde Deinen Stil und kommuniziere diesen

Auch wenn sich hier einige inhaltliche und stilistische Tipps finden, so sollten sie nicht dazu anleiten, sich zu verbiegen. Jeder Mensch und Gastgeber hat seinen eigenen Stil – zu kommunizieren, gastzugeben usw. – und man sollte diesen auch in seinem Inserat zum Ausdruck bringen. Mag sein, dass dann ggf. der ein oder andere Gast nicht bucht, weil er sich nicht wiederfindet. Es wäre aber wesentlich schlimmer sich zu verstellen, dadurch die „falschen“ Gäste anzuziehen. Letztlich bekommt man so schlechte Erlebnisse und Bewertungen, weil man eine falsche Erwartung geweckt hat.

Allerdings sollte man natürlich auch immer im Blick haben, was für Gäste man haben möchte und worauf das Inserat ausgerichtet ist. Zielt man bspw. auf nette Kontakte mit jüngeren Gästen und Familien ab, so sollte der Schreibstil dies auch mit einer gewissen Wärme und Herzlichkeit transportieren. Ist man eher an Geschäftsreisenden oder weniger kontaktsuchenden Gästen interessiert, ist zu viel Wärme und Herzlichkeit kontraproduktiv.

2. Der Wohnraum

Im einleitenden Teil der Beschreibung sollte man sich auf einige wenige, herausstechende Merkmale der Unterkunft konzentrieren. In den folgenden Abschnitten ist der Platz an dem man alles weitere nach herzenslust detailiert beschreiben kann. Beginnend mit dem Wohnraum.

Wichtige Elemente in den Vordergrund rücken

Hier ist es wichtig möglichst genau zu beschreiben, was dem Gast geboten wird und wie er sich die Unterkunft vorstellen kann. Meine Empfehlung lautet hier bei der Reihenfolge mit dem wichtigsten Element für den Gast zu beginnen und dann absteigend nach Wichtigkeit fortzufahren.

An erster Stelle steht hier bei Übernachtungsgästen natürlich die Schlafgelegenheit und der zugehörige Raum, gefolgt vom Bad und zum Schluss (soweit vorhanden) die Kochmöglichkeiten. Entweder zu Beginn oder (von mir bevorzugt) gehört dann die Beschreibung der restlichen Wohnung/Gebäude (nicht im Detail, sondern nach Lageaspekten).

In die Wohnraum-Sektion gehört alles an Informationen hinein, was der Gast über die reine Austattungsliste hinaus noch wissen muss. Eine Wiederholung der Ausstattungsliste ist nicht zu empfehlen, wohingegen einzelne Dinge, die man hervorheben möchte natürlich erwähnt werden können.

Die richtige Erwartungshaltung generieren

Von entscheidender Bedeutung ist an diese Stelle auch immer die generierte Erwartung sowie die Gastauswahl im Auge zu behalten. Ausstattungsmerkmale, die eine bestimmte Sorte Gast ansprechen, sollten betont werden (getrennte Betten für Nicht-Paare oder andererseits das Himmelbett für Paare).  Die Erwartungen eines Gastes an eine Unterkunft werden mit durch die Beschreibung gesetzt. Daher sollte man sich hier auch immer Gedanken machen, welche man wecken und wie man diese erfüllen will. Wichtig ist es hierbei auch mögliche Einschränkungen nicht zu verschweigen. Muss man die Koffer 4 Stockwerke ohne Fahrstuhl hochtragen? Dann sollte man das erwähnen, damit nur Gäste buchen, die dazu bereit sind, und es im Nachhinein nicht mit einer schlechten Bewertung abstrafen.

3. Zugang für Gäste

In diesen Bereich gehört alles zu dem der Gast zusätzlich zu seinem Wohnraum Zugang hat bzw. über das er/sie verfügen kann, sowie die allgemeine Zugangsbeschreibung zu seiner Unterkunft.

Wie komme ich in mein Zimmer? Darf ich die Küche benutzen? Kann ich auf einen Balkon zum Rauchen? Diese und andere Fragen stellt sich ein Gast bei Ansicht der Bilder Eurer Unterkunft, und an dieser Stelle sollten sie beantwortet werden.

Zusätzlich könnt Ihr hier auch Dinge aufführen, die nicht in den Bereich Wohnraum fallen, dem Gast aber zur Verfügung stehen. Beispielsweise der Grillplatz im Garten oder der Fahrradunterstand neben dem Gebäude. Auch hier wieder sollten Dinge hervorgehoben werden, die evtl. für bestimmte Zielgruppen interessant seien könnten (z.B. Radtouristen).

Solltet Ihr Dinge haben, die Ihr explizit für Gäste ausschliessen wollt, dann erwähnt diese unbedingt auch.

4. Interaktion mit Gästen

Während man mittels des gewählten eigenen Stils schon ein wenig unterschwellig die Art des eigenen Gastgebens vermitteln kann, bietet der Bereich Interaktion die Möglichkeit dies explizit zu erläutern. Was erwartet den Gast bei Dir zwischenmenschlich? Hier gehört alles rein, was dem Gast hilft zu verstehen, wieviel oder wenig Kontakt/Familienanschluss er/sie haben wird.

Wichtig: Sollte Euch bei diesen Aspekt etwas besonders wichtig sein, dann solltet Ihr es auch in den einleitenden Bereich übernehmen. Wenn Ihr bspw. sehr viel Wert auf persönlichen Austausch legt oder andersrum sehr viel Wert auf Eure Privatsphäre, dann erwähnt das nicht erst bzw. nur hier. Gäste lesen nicht zwangsweise die komplette Beschreibung, den Anfangsteil jedoch in der Regel schon. Wenn es gelesen werden muss/sollte, dann erwähnt es schon eingangs.

5. Die Nachbarschaft

Relativ weit hinten in der Inseratsbeschreibung kommen wir nun zur Umgebung der Unterkunkft. Wie der Name schon sagt, soll es hier vornehmlich um die Nachbarschaft und die Lager der Unterkunft darin gehen.

Neben den Besonderheiten für Touristen wie Parks und Sehenswürdigkeiten, sollte man hier unbedingt auch Geschäfte des täglichen Bedarf, Restaurants, Bäcker sowie Banken und Post aufführen. Also alle Orte, die man vielleicht als Anwohner nicht besonders hervorheben würde, aber für einen Touristen nicht auf Anhieb bekannt sind und sich als hilfreich erweisen könnten.

TIPP: Auch wenn es nicht so scheint, lokale Öffnungszeiten und vorallem Schließzeiten wie Feiertage, stellen einen imensen Zusatznutzen insbesondere für ausländische Gäste dar, die dies teilweise nicht in dieser Form gewohnt sind.

Abschliessend sollte man noch unbedingt die öffentlichen Verkehrsanbindungen erwähnen, sowie deren Anbindungen an wichtige touristische Orte in der weiteren Umgebung.

Fazit

Das war’s dann eigentlich schon. Auch wenn Ihr nur 50% der hier beschriebenen Tipps beherzigt, seid Ihr schon weit besser aufgestellt als die meisten Eurer Mitgastgeber. Wenn Ihr jetzt auch noch die tatsächlichen Aufenthalte meistert, sollte Eurem nachhaltigem Erfolg mit Eurem AirBnB nichts mehr im Wege stehen.

Einen knackigen Titel für mein AirBnB kreieren

Einen knackigen Titel für mein AirBnB kreieren

Es ist eigentlich ganz einfach: der Titel/die Überschrift Deines AirBnBs soll potentielle Gäste dazu anregen Deine Anzeige anzuklicken und sich Dein Angebot näher anzusehen. Je ansprechender Dein Titel in Kombination mit Deinem Galeriebild ist, um so wahrscheinlicher ist es, dass dies häufiger passiert. Mehr Klicks bedeuten mehr Ansichten und daraus folgen potentiell mehr Buchungen. Aus diesem Grund sollte man sich schon ein wenig Zeit dafür nehmen einen ansprechenden Titel zusammen-zustellen.

Man sollte sich immer im Klaren sein, Titel und Galleriebild entscheiden darüber ob sich ein Gast überhaupt den Rest unseres Inserats ansieht. Machen wir es ihm also die Entscheidung leicht, in dem wir uns im Folgenden anschauen, was einen guten Titel ausmacht.

 

Wie sieht der perfekte Titel aus?

Eine Klarstellung vorab: den perfekten Titel gibt es nicht! Es ist sogar in Wirklichkeit so, dass es sogar empfehlenswert ist ihn von Zeit zu Zeit zu ändern (siehe hier). Aber es gibt einige Grundsätze, die – sofern beherzigt – durchaus einen merklichen Effekt auf unsere Klicks haben.

 

Die Zutaten: Was alles in den Titel reingehört (und was nicht)

Bevor man sich Gedanken macht, was man alles in den Titel reinschreiben kann, sollte man sich erstmal einen kurzen Überblick über EIgenschaften und Zweck des Titels auf AirBnB verschaffen.

  • Maximallänge 50 Zeichen (inkl. Leerstellen)
  • Wird in der Ergebnisliste zusammen mit dem Galleriebild angezeigt
  • Einzige beeinflussbare Textinformation für den Gast
  • Soll den Gast zum Weiterklicken bewegen

Wir haben also nicht wirklich viel Platz, um uns auszutoben. Um so wichtiger ist es diesen Platz richtig zu nutzen, da es der einzige Text unseres Inserats ist, den ein Gast sehen kann bevor er/sie sich unser eigentliches Inserat ansieht. Unser Ziel ist es also diesen Text so verkaufsfördernd (klickfördernd) wie möglich zu gestalten und nicht einfach nur einen wohlklingenden Phantasie-Namen für unser AirBnB zu kreieren.

1. Platziere Deine Alleinstellungsmerkmale im Titel

Was auch immer Dein AirBnB einzigartig macht oder aus der Masse hervorstechen lässt, schreib es in den Titel. Wenn Du Dir nicht sicher bist, frag Freunde und Verwandte was sie daran besonders Toll finden, oder – sofern Du schon Gastgeber bist – frage Deine Gäste oder lies unter diesem Aspekt nochmals Deine bisherigen Bewertungen.

Schau Dir die Inserate in Deiner nächsten Umgebung an. Was bietet Deine Unterkunft besonderes, was diese nicht bieten? Überleg Dir wie Deine Zielgruppe tickt. Was ist wichtig für sie und wird von Dir mit Deinem Angebot bedient?

Denk auch über den Suchprozess nach. Findet jemand das was bei Dir geboten wird ohne weiteres und eindeutig mit Hilfe der AirBnB-Suchfilter? Ein eigenes Bad in einer geteilten Unterkunft, lässt sich gar nicht so einfach filtern bzw. setzt eine gewisse Fertigkeit beim Suchen voraus, über die 80% der potentiellen Gäste nicht verfügen. Schreib sowas in den Titel und mach es dem Gast einfach, das zu finden wonach er/sie sucht.

2. Sprich Deine Zielgruppe gezielt an

Im Idealfall hast Du Dir zu Beginn Deines Gastgebervorhabens erstmal Gedanken zu Deiner möglichen Zielgruppe bzw. Deiner Wunschgäste gemacht. Wenn nicht, solltest Du Dir nun mal diesbezüglich Gedanken machen. Wer bucht bei Dir und warum? Gehören sie zu einer speziellen Interessengruppe oder haben sie bestimmte Vorlieben? Identifiziere Deine Zielgruppe und Ihre Bedürfnisse.

Wenn Du die Zielgruppe identifiziert hast, überlege Dir was an Deiner Unterkunft diese Gruppe anspricht, wie Du dies im Titel kommunizieren kannst. Zielst Du auf Paare ab, könntest Du bspw. „Romantische Unterkunft mit Himmelbett und Kamin“ oder sind es eher Kunstinteressierte könnte man die absolute Nähe zur Museumsmeile in den Vordergrund heben.

Eine ebenso wichtige Zielgruppe sind Hundebesitzer, da es diese sonst eher schwer haben eine Unterkunft zu finden. Bist Du selbst Hundefreunde und bereit Besitzer mit Vierbeiner zu beherbergen, dann wäre „Hundefreundliche Unterkunft“ ein herausstellendes Merkmal für einen Titel.

Man kann hier total kreativ sein und gleichzeitig den möglichen Gästekreis nach den eigenen Vorlieben eingrenzen.

3. Stich optisch aus der Masse heraus

Zusätzlich zum Inhaltlichen kann man auch versuchen mit Sonderzeichen im Titel aus der Masse der Inserate hervorzustechen.
 
★ oder ♡ sind nur zwei der möglichen Sonderzeichen, die man hier verwenden kann. Es ist natürlich kein Muss und nicht jedermanns Stil, aber es zieht auf Jedenfall Blicke auf sich.
 
Ein positiver Nebeneneffekt dabei ist, dass man durch Sonderzeichen auch den Platzbedarf seines Titels optimieren kann. Statt „Im Herzen der Schanze“ spart „Im ♡ der Schanze“ schon ganze 5 Zeichen (satte 10% der gesamt verfügbaren Zeichenzahl!).
 

4. Nutze den vorhandenen Platz voll aus mit Fokus auf die erste Hälfte

Wie bereits andernorts geschrieben, ist der Titel auf 50 Zeichen beschränkt. Obwohl es somit eine Obergrenze gibt, sollte das Ziel nicht sein möglichst weit darunter zu bleiben, sondern diese Zahl möglichst voll auszunutzen. Zum Einen um möglichst alle wichtigen Infos rüberzubringen, zum Anderen weil AirBnB scheinbar lange Titel wohlwollend im Ranking berücksichtigt.

Der Fokus sollte allerdings dabei im Hinblick auf die wichtigsten Merkmale auf der ersten Hälfte des Titels liegen, da es bei mobilen Aufrufen – je nach Endgerät/Handy – zu einem Abscheiden des Titels kommen kann (zumindest in der Galerieansicht).

5. Vermeide allgemeine Beschreibungen

Beim Artikel eine überzeugende Beschreibung hatte ich dieses Thema schon behandelt, und hier ist es nun umso wichtiger, da wir nur wenige Worte zur Verfügung haben. Diese wenigen Worte sollten dann natürlich Gewicht haben.

Vermeide daher allgemeine Worte wie „schön“, „toll“, „fein“ etc., die keinen direkten Bezug bzw. keinen herausstellenden Bezug zu Deinem Inserat haben. Jede Wohnung ist für irgendwen schön. Sei kreativ und indivduell, so dass der Titel einen Unterscheidungscharakter zu anderen Unterkünften aufweist.

„Modern“ oder „Großzügig“ sind hier weit bessere Attribute, so sie denn auf die jeweilige Unterkunft zutreffen.

Bonus: Passe Deinen Titel bei Großveranstaltungen an

Der AirBnB-Algorhytmus liebt Veränderungen, da sie suggerieren, dass der jeweilige Gastgeber engagiert ist und sich regelmässig mit seinem Inserat und Verbesserungen daran beschäftigt. Dies und der Fakt, dass Gäste -insbesondere bei Städtereisen- desöfteren aufgrund von Großereignissen an einen bestimmten Ort reisen, ist der Grund dafür, dass man von Zeit zu Zeit seinen wohlüberlegt, generierten Titel variieren sollte.

Sofern Ihr also in einer Stadt lebt, die ein oder mehrere Großereignisse im Jahr beheimatet und dazu viele Gäste von außerhalb beherbergt, solltet Ihr – offene Kalenderkapazitäten in den Zeiträumen vorausgesetzt – die jeweilige Veranstaltun in Euren Titel mit aufnehmen. Ein Gast, der mit einem bestimmten Ziel in eine Stadt kommt, wird im Zweifel immer erst die Unterkünfte anklicken, die ihm das spiegeln wozu er kommen will. Nutzt diesen keinen psychologischen Effekt für zusätzliche Buchungen.

Zusammenfassung

Den perfekten Titel gibt es sicherlich nicht, und man wird es nicht immer schaffen, alle möglichen Tipps und Ratschläge im eigenen Titel einfliessen zu lassen. Was man aber auf jedenfall erreichen wird, ist dass man aus der Masse der nicht optimierten Titel heraussticht. Das ist es was wichtig ist: Aus der Masse herauszustechen und seine Alleinstellungsmerkmale dem Gast zu vermitteln.

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