Wie ermögliche ich einen eigenständigen Check in?

Eigenständigen Check-in einrichten

Privates Gastgeben ist in der Regel ein Nebeneinkommen. Das bedeutet, man hat neben dem Gastgeben auf AirBnB auch noch andere Tätigkeiten und Pflichten, die ihre Zeit fordern. Ständige Wartezeiten auf Gäste Check-ins können da echte Zeitfresser sein. Daher lohnt es sich, sich mit den Möglichkeiten eines eigenständigen Check-in auseinanderzusetzen.

 

Was ist ein eigenständiger Check-in? Ein eigenständiger Check-in ermöglicht es dem Gast zeitlich flexibel ab dem vereinbarten Check-in Zeitpunkt Zugang zur Unterkunft zu erhalten. Hierzu gibt es verschiedene Möglichkeiten von der Schlüsselbox, über Code- oder Smart-Schloss bis hin zur persönlichen Übergabe des Schlüssels durch eine damit beauftragte Person. Die Ankunft und das Einchecken in die jeweilige Unterkunft kann somit unabhängig vom jeweiligen Gastgeber und seines persönlichen Terminplanes erfolgen.

 

Welche Möglichkeiten gibt es einen eigenständigen Check-in zu ermöglichen?

Es gibt diverse Möglichkeiten einen eigenständigen Check-in bei AirBnB oder jeder anderen Ferienvermietung zu ermöglichen. Im Folgenden möchte ich daher kurz auf die einzelnen Varianten eingehen und von Fall zu Fall Eigenarten, Vor- und Nachteile erläutern.

Die Klassiker - kein wirklicher eigenständiger Check-in

Bevor ich auf die „professionelleren“ Lösungen eingehe, kommen wir zu den Klassikern, die jeder kennt, aber kaum jemand auf dem Schirm hat, wenn es um den eigenständigen Check-in bei AirBnB geht: einfach einen Schlüssel hinterlegen.

Vorteil des Klassikers

Den Schlüssel kann man ggf. bei einem netten Nachbarn, dem Kioskbesitzer von der Ecke oder auch dem dritten Blumenkübel im Vorgarten hinterlegen. Der Gast hat so die Möglichkeit, auch in unserer persönlichen Abwesenheit an einen Schlüssel zu gelangen und einzuchecken. Soweit auch der einfache Vorteil.

Nachteile des Klassikers

Nachteilig ist natürlich beim Blumenkübel, der Sicherheitsaspekt. Zum einen kann ja auch jemand anderen den Schlüssel finden und zum anderen hat man keine Sicherheit, dass der Gast den Schlüssel geholt hat oder jemand anderes. Umgeht man dies mit der Hinterlegung beim Nachbarn oder Kioskbesitzer, so hat man zwar an der Stelle eine gewisse Sicherheit, man verlagert aber sein eigenes Problem auf eine dritte Person. Dessen Anwesenheit wird dann nämlich zwingend und diese Lösung funktioniert auch schlecht, wenn es sich um eine Anreise spät in der Nacht oder früh am Morgen handelt. Hinzu kommt, dass man auch immer Zeit für die Übergaben braucht, die ggf. Auch nur in einem bestimmten Zeitfenster erfolgen können.

Fazit: für Ausnahmen geeignet, aber nicht für einen regulären Check-in Prozess.

Eigenständiger Check-in mit einer Schlüsselbox

Schlüsselboxen mit Bügelschloss an Zaun
Bügelschlossboxen zur Schlüsselübergabe

 Die Schlüsselbox ist der heutige Blumentopf 2.0. Entweder als fest installierbare Version oder als Vorhängeschloss jeweils mit Zahlencode erfreut sie sich weltweiter Beliebtheit bei AirBnB-Hosts.

Der eigentliche Wohnungsschlüssel wird dabei in einer sicheren Box eingesperrt und außerhalb der Wohnung platziert.
Es gibt 2 Varianten:

  • Eine Version bei der man die Box mittels Schrauben an der Innenseite fest mit Dübeln an einer Wand verschraubt. Das setzt dann das Einverständnis des Hausbesitzers, Vermieters oder der Hausgemeinschaft voraus.
  • Die Box sieht aus wie ein Bügelschloss und kann dann an einem Zaun, Pfosten oder Fahrrad platziert werden. Man ist somit flexibel bei der Auswahl des Anbringungsorts und kann von Mal zu Mal bei Bedarf auch den Ort wechseln.
    Der Vorteil ist hier klar, die Sicherheit und Flexibilität. Der Schlüssel ist geschützt und nicht jedem zugänglich. Ein Gast kann quasi rund um die Uhr Zugang zum Schlüssel erhalten und man ist nicht von Personen abhängig. Der Code wird dem Gast zugesandt und der Ort genannt. Einfach und unkompliziert.

Nachteile der Schlüsselboxen

Nachteile gibt es hier wenige, aber sie sind dennoch vorhanden.

  • Eine fest montierte Schlüsselbox erfolgt in der Regel am zugehörigen Objekt. Insofern hat ein Einbrecher in diesem Fall leichteres Spiel, da er, sofern er sich mittels Brechstange oder ähnlichem der Schlüsselbox bemächtigt, gleich auch weiß, wozu der Schlüssel gehört.
  • Auch Bügelschlossboxen sind nicht vor Diebstahl hundertprozentig sicher. Zudem kann es vorkommen, dass eine solche Box bspw. Von der Stadt oder Zauneigentümern entfernt wird. Einziger Trost ist, dann dass der Inhalt nicht zwingend einer Wohnung zuzuordnen ist.
  • Je nach Beschaffenheit und Wettereinflüssen kann es zu mechanischen Blockaden oder Defekten kommen, so dass sich die Box nicht öffnen lässt. Der Gast steht dann im Zweifel doch ohne Schlüssel da.
  • Da die Boxen frei zugänglich außerhalb der Wohnung angebracht werden, können sie auch immer Vandalismus oder Sabotagen zum Opfer fallen.
  • Versicherungen greifen in der Regel nicht, wenn solche Boxen außerhalb der Wohnung angebracht werden. Gegebenenfalls wird eine Versicherung hier zusätzliche Auflagen verlangen.

Fazit: Auch wenn einige Nachteile bestehen, ist eine Schlüsselbox eine gute Möglichkeit einen eigenständigen Check-in zu ermöglichen. Die Empfehlung wäre hier in jedem Fall die Bügelschlossvariante*, da man hier zumindest verhindern kann, dass bei Diebstahl klar ist zu welchem Haus und Wohnung ein Schlüssel darin gehört.

Eigenständiger Check-in mit einem Smart-Lock

Bisher ging es immer um einen physischen Schlüssel. Doch in der digitalen Welt haben auch vermehrt technische Lösungen Einzug erhalten. Sogenannte Smart-Locks können einen klassischen Schlüssel vollends ersetzen und gewähren Zugang entweder per Smartphone oder per Fernzugriff durch den Besitzer.
Es gibt verschiedene Anbieter hierfür, die sich in ihren Lösungsansätzen aber relativ ähnlich sind. Bei Nuki beispielsweise wird der Original-Schlüssel mit dem Original-Schließzylinder verwendet. Von innen wird der Schlüssel gesteckt und das Nuki-System darauf montiert. Mithilfe einer App wird das System dann noch kalibriert. Das System verfügt über einen batteriebetriebenen Motor, der auf Signal von der Steuerungsapp den Schlüssel von innen dreht und wahlweise öffnet oder verschließt. Wichtig ist natürlich, dass man einen Schließzylinder hat, der von beiden Seiten mit einem Schlüssel betätigt werden kann, sodass man auch bei einem Systemausfall von außen aufsperren kann.

Funktionsweise einer Smart-Lock Installation

Für den Gast erfolgt der Zugang dann entweder über eine App-Freischaltung oder über eine Fernöffnung durch den Gastgeber (Zusatzmodul Wi-Fi von Nuki nötig!). Aktuell bedeutet das dann auch, dass in der Regel ein Smartphone mit entsprechender App für diese Lösung vorhanden sein muss. Mittelfristig soll wohl noch ein Zahlenfeld als Zubehör auf den Markt kommen.
Die Vorteile liegen bei dieser Lösung vor allem bei der Sicherheit und Außenwirkung. Ein Diebstahl oder Verlust des Schlüssels sind ausgeschlossen, da dieser nicht herausgegeben wird. Nach dem Check-out wird einfach die Zugangsberechtigung automatisch entzogen. Logistisch ist somit auch kein physischer Aufwand verbunden. Ein weiterer Vorteil ist zudem, die Möglichkeit ein automatisches Verschließen der Tür einzustellen. Versicherungen schränken die Haftung bei Einbrüchen oft ein, wenn die Eingangstür nur zugezogen wurde. Feriengäste werden eher häufiger nicht abschließen. Hier kann das System eine automatisierte Abhilfe schaffen.

Nachteile der Smart-Lock Lösung

Die technische Stärke ist bei dieser Variante des eigenständigen Check-ins auch gleichzeitig die große Schwäche. Der Gast muss über ein Smartphone verfügen und zumindest rudimentär technisch versiert sein, um Zugang zu erhalten. Ansonsten gibt es beim Check-in nur die Möglichkeit der Fernöffnung, was wiederum die Verfügbarkeit des Gastgebers voraussetzt. In der Folge muss dann wieder ein physischer Schlüssel herhalten. Auch das ist bei einer technischen Lösung nicht unbedingt Sinn und Zweck. Zudem ist der Einsatzbereich bei der Smart-Lock-Lösung noch sehr eingeschränkt, da er sich aktuell eigentlich nur für Einzelhausbesitzer anbietet. Bei Wohnungen ist in der Regel der Wohnungstür noch eine Haustür vorgelagert. Einer Montage in der Wohnung steht zwar auch nichts im Weg, es bleibt aber das Problem der Eingangstüröffnung. Hier kann man sich nur mit einer Zusatzlösung via Arztschaltung oder Nello behelfen (nicht für jeden Gegensprechanlagentyp verfügbar). Letztlich kommt zu all dem noch ein relativ hoher Preis, im Verhältnis zu den Alternativen.

Fazit: Eine interessante, technisch schöne Lösung, die aber mit Bedacht in der Einzelsituation gewählt werden sollte. Für Ferienhausbesitzer mit technisch-affinen Gästen ist es eine durchaus gangbare Variante mit dem Plus an Sicherheit, durch das automatische Verschließen.

Eigenständiger Check-in mit einem Code-Schloss

Die letzte Variante ist die, die ich aktuell im Einsatz habe und mit der ich sehr zufrieden bin: das Code-Schloss.
Beim Code-Schloss gibt es verschiedene Möglichkeiten unterschiedlicher Hersteller. Es gibt kabelgebundene Nummernfelder mit einem elektronischen Schließzylinder, Funk-getriebene Nummernfelder mit ein elektronischen Schließzylinder und Schließzylinder mit einem integrierten Eingabefeld.

Ich hatte bereits ein Funk-gestütztes System im Einsatz, bin nun aber wegen der doch vorhandenen Störanfälligkeit (durch WLANs und ähnliches) zu der Variante des integrieren Eingabefeldes gewechselt. Schnell hier* auf Amazon zu bestellen.

Eigenständigen Check-in einrichten
Elektronischer Schließzylinder mit integriertem Eingabefeld

Funktionsweise des Code-Schlosses

Das Code-Schloss bietet den Vorteil der Schlüssellosigkeit wie das Smart-Lock in Verbindung mit der Unabhängigkeit von einem Smartphone oder auch der Notwendigkeit der Fernöffnung. Man ersetzt ganz einfach den vorhandenen Schließzylinder durch den Codeschlosszylinder und speichert verschiedene Zugangscodes ein. Diese kann man beliebig ändern und auch wieder löschen. Einem neuen Gast sendet man einfach per SMS oder mittels des Nachrichtensystems den Code und er hat für den kompletten Aufenthalt einen Zugang. Danach löscht man den Code wieder. Der Gast benötigt keine vertieften technischen Kenntnisse und das System ist störungsunanfällig, da es sehr einfach gehalten ist und die Batterien von außen ersetzt werden können.

Vorteile eines Code-Schlosses

Die Vorteile sind wie beschrieben die Einfachheit und Unabhängigkeit von physischen Schlüsseln und externen Systemen. Es wird nur ein Code benötigt, der mit jedem Gastwechsel geändert werden kann. Preislich liegt ein Code-Schloss meist im mittleren Bereich, zwar oberhalb der Schlüsselbox aber weit unterhalb eines Smart-Locks. Versicherungstechnisch ist ein Schließzylinder, der direkt in der Wohnungstür verbaut ist im Gegensatz zu einer Schlüsselbox von den meisten Versicherungen abgedeckt.

Nachteile eines Code-Schlosses

Die Nachteile sind ähnlich gelagert wie beim Smart-Lock. Es bleibt das Problem der Haustür bei Wohnungen. Hier kann man sich nur entweder mit einem weiteren Code-Schloss behelfen (evtl. Ist die Hausgemeinschaft dem gegenüber offen) oder man benötigt wie beim Smart-Lock eine Arztschaltung oder Nello.

Fazit: Preislich die günstigste, schlüssel freie Lösung für einen eigenständigen Check-in. Gleichzeitig ist sie technisch robust, da sie unabhängig von Voraussetzungen wie einem Smartphone beim Gast funktioniert. Der große Vorteil sowohl beim Code-Schloss als auch beim Smart-Lock liegt darin, dass kein Schlüssel vergeben wird, der verloren oder vergessen werden kann. Gerade bei teuren Schließanlagen ist dies ein nicht zu vernachlässigender Faktor, wenn man viele Gastwechsel hat. Hauptproblem bleibt die Eingangstür.

Warum sollte ich einen eigenständigen Check-in anbieten?

Die beschriebenen Lösungen haben alle ihren Reiz, verlangen aber dennoch einen gewissen Aufwand für die Umsetzung. Warum sollte man sich das überhaupt antun und nicht einfach auf eine fixe Terminierung der Check-in Zeiten beharren?

  1. Unabhängigkeit
    Die meisten Gastgeber empfangen nebenberuflich Gäste. Sie haben daher meist nur enge Zeitfenster außerhalb der Arbeit zu denen ein Check-in erfolgen kann. So ist der Gast abhängig von einem starren Zeitfenster, das oft nicht zur Ankunft des Reisemittels passt (Flug 14 Uhr und Arbeitsende 18 Uhr). Als Gastgeber muss man sich dann im Zweifel schnell durch den Feierabendverkehr heimbegeben, um ein Treffen möglich zu machen. Ein eigenständiger Check-in schafft Unabhängigkeit.
  2. Flexibilität
    Reisepläne ändern bzw. Verzögern sich. Der Zug oder Flug hat Verspätung oder man selbst steht im Stau. Starre Check-in Zeiten können hier den Gast in die Bredouille bringen, nicht mehr hereinzukommen, oder der Gastgeber sitzt wartend auf glühenden Kohlen. Ein eigenständiger Check-in schafft Flexibilität.
  3. Sonderwünsche werden möglich
    Manchmal ist man auch vor Ort, aber der Check-in soll zu Urzeiten sehr spät oder sehr früh erfolgen. Mit einem eigenständigen Check-in kann man viele Sonderwünsche der Gäste erfüllen ohne sich dafür selbst übermäßig strecken zu müssen

Welche Probleme kann es mit einem eigenständigen Check-in geben?

  1. Versicherung
    Wie bereits geschrieben gibt es diverse Möglichkeiten einen eigenständigen Check-in möglich zu machen. Nicht alle Varianten werden im Schadensfalls bspw. Bei Einbruch durch die Versicherung abgedeckt. Daher empfiehlt sich immer eine Rücksprache mit dem eigenen Versicherer, wenn man sich für die eine oder andere Variante entschieden hat.
  2. Meldeschein
    Für Beherbergungen gilt in Deutschland ein besonderes Meldegesetz. Auch bei einem eigenständigen Check-in hat man als Gastgeber dafür Sorge zu tragen, dass entsprechende Meldescheine ausgefüllt und unterschrieben werden. Mehr Infos rund um das Thema Meldeschein.
  3. Unsicheres Gefühl
    Viele Gastgeber wollen einen persönlichen Check-in, damit sie sehen, wer bei ihnen unterkommt. Das kann und wird ein eigenständiger Check-in nicht liefern können. Es stellt sich natürlich die Frage, ob man einem Menschen auch beim persönlichen Check-in immer hinter die Stirn schauen kann. Das ist aber eine persönliche Entscheidung für jeden Gastgeber. Eventuell kann man hier durch eine gute, ausführliche Korrespondenz im Vorfeld Abhilfe schaffen.

Zusammenfassend:

Gut umgesetzt kann ein eigenständiger Check-in dem Gastgeber das Gastgeben erleichtern und bietet allen Seiten mehr Flexibilität und Sicherheit.

AirBnB buchen – So findet Ihr die perfekte Unterkunft

airbnb-buchen-suchansicht

Was will ich und wie bekomme ich es?

Wer auf Airbnb zum ersten Mal eine Unterkunft buchen möchte, hat in der Regel einen von zwei Gründen: etwas Neues auprobieren zu wollen oder eine günstige Unterkunft zu finden.

Beiden ist dann noch eins gemein: Sie müssen sich auf der Plattform zurecht finden. Dieser Artikel soll Einsteigern helfen die richtige Unterkunft im AirBnB-Angebot zu finden und schlechte Erfahrungen vermeiden.

Der erste Schritt fängt natürlich beim jeweiligen Reisenden selbst an. Was suche ich überhaupt? AirBnB hat inzwischen ein sehr breites Angebot, das fast keine Wünsche offen lässt. Man muß nur wissen, wie man die Suche richtig nutzt. Dann findet man mit Sicherheit etwas passendes.

Im Verlauf dieses Artikels werde ich Euch durch die einzelnen Schritte hin zur perfekten Unterkunft führen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Ratgebern im Netz bin ich aber nicht nur als Gast auf AirBnB unterwegs, sondern auch als Gastgeber. Ich kenne also beide Seiten und habe somit einen tieferen Einblick, wie die ein oder andere Einstellung das Suchergebnis verbessert. Es kann also durchaus sein, dass der ein oder andere Tipp auch für AirBnB-Erfahrene neu ist und einen Mehrwert liefert. Legen wir also los!

Die AirBnB-Suche - erste Eingaben

Um auf AirBnB eine Unterkunft zu buchen, rufe ich als Erstes die AirBnB-Seite auf und klicke auf Unterkünfte (links oben; unter der ersten Überschrift). Nun habe zusätzlich zur Suche nach dem Ort sofort die Möglichkeit mehrere Einschränkungen einzustellen, um meine Suche zu konkretisieren:

  • Reisedaten
  • Gäste (Anzahl)
  • Art der Unterkunft
  • Preis
  • Sofort buchen
  • Art der Reise
  • weitere Filter

Die ersten beiden Felder sind selbsterklärend und sollten entsprechend der geplanten Reise befüllt werden. Obwohl dies eigentlich offensichtlich ist, kommt es hier schon zu den ersten Fehlern und Irritationen in der Folge. Um schnell Ergebnisse angezeigt zu bekommen, wird einfach erstmal Pauschal gesucht (ohne Einschränkung), eine schöne Unterkunft gefunden und dann erst bei der Detailansicht festgestellt, dass die Buchungsdaten nicht verfügbar sind. Das ist frustrierend, und man sollte sich das ersparen.

Art der Unterkunft - Welche Arten gibt es und welche ist die richtige für mich?

Auf AirBnB stehen mir bei der Suche drei Arten von Unterkünften zur Auswahl.

  • Gesamte Unterkunft
  • Privatzimmer
  • Gemeinsames Zimmer

Gehen wir diese mal durch. Was bedeuten sie im Einzelnen bzw. sollten sie bedeuten. Ich habe „sollten“ geschrieben, da Gastgeber diese Merkmale selbst ausfüllen und aus unterschiedlichen Gründen Fehler passieren können. Gehen wir jetzt aber erstmal von den richtigen Bedeutungen aus.

Gesamte Unterkunft bedeutet dass Euch – unabhängig ob Haus, Wohnung oder Baumhaus – die gesamte Unterkunft zur alleinigen Verfügung steht. Das heißt man ist wirklich alleine in der Unterkunft selbst. Es kann natürlich sein, dass es sich dabei um eine Wohnung im Haus der Gastgeber handelt, aber das Grundprinzip bleibt bestehen: dia angebotenen Räume sind für die alleinige Nutzung des Gastes während des Aufenthalts vorgesehen.

Ein Privatzimmer bedeutet, dass nur dieses Zimmer zur alleinigen Nutzung durch den Gast zur Verfügung gestellt wird. Gegebenenfalls kann sich dieser private Bereich noch um ein Gästebad oder ähnliches erweitern. Insgesamt liegt ein Privatzimmer aber in der Regel innerhalb der Wohnung oder des Hauses der Gastgeber, so dass eine gewisse Interaktion bzw. gemeinsam genutzte Räume dazugehören können. Im Zimmer selbst hat man aber seine Privatsphäre.

Das gemeinsame Zimmer ist die einfachste Variante und nicht für jeden Gast geeignet. Hier heißt es, dass auch der Gastraum bzw. die Schlafstätte in einem gemeinsam genutzten Raum liegt. Dies kann bspw. die Ausziehcouch im Wohnzimmer oder ähnliches sein.

Welche Art ist nun die Richtige?

Das ist mehr oder weniger eine sehr persönliche Entscheidung. Wer gerne für sich ist oder mit mehreren Personen verreist, für den bietet sich die gesamte Unterkunft an. Wählt man den Haken dort, öffnet sich zudem mancherorts ein Zusatzfilter „Art der Reise“. Hier kann man dann besonders familienfreundliche Unterkünfte filtern.

Aber auch ein privates Zimmer kann ein hohes Maß an Privatsphäre mit sich bringen. Zusätzlich hat man den direkten Kontakt zu Einheimischen, was eine tolle Erfahrung sein kann und zudem wertvolle Tipps mit sich bringt.

Egal wofür man sich entscheidet, man sollte wissen wofür die Auswahl steht und ob sie für einen persönlich das Richtige ist.

Ein letzter Satz allerdings zur Warnung. Man sollte nie davon ausgehen, dass jeder Gastgeber automatisch den richtigen Haken gesetzt hat. Daher ist die goldene Regel, immer die Beschreibung der Unterkunft zu lesen und im Zweifel nachzufragen. Verlasst Euch nicht nur auf die Filtereinstellungen!

Die richtigen Filter setzen

Ich habe es bereits im letzten Satz des vorangehenden Abschnitts geschrieben, verlasst Euch beim Buchen auf AirBnB nicht allein auf die Filtereinstellungen. Dennoch kommen wir nun zu den richtigen Filtereinstellungen 😉

Die richtigen Filter zu setzen ist wichtig, da man je nach Ort sonst von den Angeboten überrollt wird. Filter bieten die Möglichkeit neben den oberflächlichen, sofort sichtbaren Eigenschaften einer Unterkunft auch noch Details rauszufiltern, ohnen dass man sich erst durch 100 Inserate lesen muss.

Damit dies nicht eine unendliche Geschichte wird, beschränke ich mich auf die wichtigsten und nicht selbsterklärenden Filter. Ich lasse daher bewusst den Preisfilter außen vor, da dieser selbsterklärend ist und jeder ein anderes Preisgefühl mit sich bringt.

Sofort Buchen - Die Option für Kurzentschlossene, Ungeduldige und Verbindlichkeit-Liebende

Wenn man jemanden zu seinen Erfahrungen mit der Buchung bei AirBnB fragt, dann hört man immer wieder, dass man sich bei mehreren Inseraten bewerben müsse, manchmal keine  oder spät Antwort bekommt und zu guter Letzt oft abgelehnt wird. Manch einer hat diese Erfahrung aus schon selbst gemacht, und sie ist auf jeden Fall eins: nervig.

Die Sofortbuchung ist das Mittel, um diesen frustigen Prozess zu umgehen. Aktiviert man den zugehörigen Filter, so werden nur noch Angebote angezeigt, die man sofort – ohne vorherige Anfrage – buchen kann. Das ist ideal, wenn man schnell eine Unterkunft braucht, weil man spontan irgendwo hin will und sich nicht dem langwierigen Buchungsprozess aussetzen will. Man hat seine Unterkunft sofort sicher.

Ich empfehle diese Option aus eben den genannten Gründen im Hinblick auf den Buchungsprozess und die Sicherheit der Zusage. In den allermeisten Fällen sollte auch nach setzen des Filters noch ein ausreichendes Angebot an Unterkünften vorhanden sein, zumal AirBnB diese Option neuen Gastgebern ausdrücklich empfiehlt, um die Gasterfahrung zu verbessern.

Gibt es denn auch Nachteile bei der Sofortbuchen-Option

Wo viel Licht ist, da ist bekanntlich auch Schatten. Trotz der gerade geschilderten Vorteile sollte man sich einiger Punkte bei dieser Option bewusst sein.

  1. Der Filter schliesst all die Angebote aus, die ihn nicht aktiviert haben. Ich kenne persönlich viele großartige Gastgeber mit tollen Unterkünften und Bewertungen, die diese Option deaktiviert haben. Sie möchten die Kontrolle darüber behalten wer, wann bei ihnen bucht, und scheuen diese Option wie der Teufel das Weihwasser. Unter Umständen heisst das für mich als Gast, dass ich zwar eine schnell verfügbare Unterkunft für mich finde, aber die Beste und Schönste erst gar nicht zur Auswahl bekomme.
  2. Die Verbindlichkeit gilt im Zweifel in beide Richtungen. Gebucht ist hier schnell und dann sieht man beim zurückklicken etwas Schöneres. Blöd! Denn ein Buchungsanfrage kann man noch zurücknehmen, solange diese nicht vom Gastgeber angenommen wurde. Sofortbuchungen muss man stornieren. Dies KANN kostenlos sein, muss es aber nicht. Daher, vor dem Sofortbuchen, immer die Stornobedingungen des jeweiligen Inserats beachten.
  3. Auch eine getätigte Sofortbuchung kann von der Gastgeberseite storniert werden und ist somit nicht ultimativ sicher. Neben etlichen Gründen die es geben kann, die für uns nicht beeinflussbar sind, gibt es auch die Gründe, dass ein Gastgeber sich unwohl mit einer Buchung fühlt. AirBnB räumt hier sogar auf Gastgeberseite eine Kulanz für straffreie Stornos ein. Daher ist es trotz Umgehung des langwierigen Buchungsprozesses immer ratsam eine kurze Begrüssung zu verfassen, in der man sich, Mitreisende und den Grund des Aufenthaltes kurz vorstellt, um Vertrauen zu schaffen.

Weitere Filter - die wichtigsten Filter der 2. Ebene

Um das Thema Filter in Bezug auf wichtige, erklärungswerte Filtereinstellungen bei der AirBnB Buchung abzuschliessen, begeben wir uns im letzten Schritt auf die 2. Ebene. Unter der Auswahl weitere Filter haben wir die Möglichkeit eine große Anzahl von Einstellungen vorzunehmen. Im Folgenden gehe ich auf die wichtigsten darunter ein.

Superhost - Was ist das und warum sollte ich darauf achten?

Zuallererst wollen wir einen Blick auf den Status Superhost werfen. Superhosts umfassen laut AirBnB-Angaben nur die Top-5-Prozent aller gelisteter Gastgeber. Dennoch kann jeder Superhost werden, sofern er die Bedingungen erfüllt. Diese Bedingungen lauten wie folgt:

  • Mindestens 10 abgeschlossene Aufenthalte in den letzten 12 Monaten
  • Mindestens 50% der Gäste hinterliessen eine Bewertung
  • Eine Antwortrate von mindestens 90%
  • Keine durch den Gastgeber stornierten Buchungen – Ausnahme: Besondere Umstände
  • Die Gesamtbewertungen liegen im Schnitt bei mindestens 4,8
All diese Werte werden zu jedem Quartalsende für die vorangegangenen 12 Monate neu evaluiert. (Quelle: Airbnb)
 

Was bringt mir der Superhost-Status als Gast bei der Buchung?

Durch den Superhost-Status eines Hosts, erhält der Gast ein Gütesiegel bzw. eine Art Qualitätsgarantie. Der Erhalt des Status ist nur möglich, wenn man über einen längeren Zeitraum eine signifikante Zahl von Gästen mehrheitlich (>80%) zufriedengestellt hat.

Neben den zu erfüllenden Anforderungen, gibt es für Gastgeber auch daraus resultierende Vorteile. Der Superhost-Status wird mit einem Badge (Abzeichen) auf dem Profil als Gütesiegel verdeutlicht und das Inserat wird in der Suche automatisch höher angezeigt und wird so von mehr Gästen gesehen. Zudem erzeugt das Erreichen dieses Status den Anreiz dies zu wiederholen bzw. beizubehalten. Dadurch ist der Superhost-Status nicht nur eine vergangenheitsbezogene Betrachtung sondern hat auch Auswirkungen auf meine zukünftige Reise.

Durch die hohen Antwortraten und die Verbindlichkeit (0 Stornos) kommt es hier so gut wie nie zu den unschönen Buchungserfahrungen und Frustrationen (wie unter Sofort Buchung geschildert).

Die konstant hohen Bewertungen belegen zudem, dass der Gast das bekommt was in der Anzeige versprochen wird. Zwar schützt das Lesen der Inserate im Allgemeinen weitgehend vor negativen Überraschungen, im Fall der Superhosts ist es aber nahezu garantiert, dass die Unterkunft exakt so ist wie beschrieben.

Die Auswahl dieses Filters garantiert also dem buchenden Gast eine verbindliche nahezu professionelle Behandlung und somit eine positive Reiseerfahrung.

Ich finde keinen Superhost. Ist der Rest einfach schlecht?

Der Superhost-Status ist zwar ein Gütesiegel. Das bedeutet aber nicht, dass es keine großartigen Unterkünfte ohne Superhoststatus gibt. Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten und Gründen warum eine Unterkunft keinen oder noch keinen Superhost-Status hat. Dennoch finden sich darunter tolle Unterkünfte und engagierte, großartige Gastgeber.

Wenn man die goldene Leseregel beherzigt:

Lies die Beschreibung und mindestens 3 gute und 3 schlechtere Bewertungen

Dann findet man auch ohne Superhost-Badge die passende Unterkunft. Der Filter beschleunigt nur den Findungsprozess.

Zimmer und Betten - außergewöhnliche Privatzimmer finden

Auf diesen Filterabschnitt gehe ich hinsichtlich einer Besonderheit für Privatzimmer ein, die diese fast auf den Status einer gesamten Unterkunft heben können.

Es handelt sich um die Anzahl der Badezimmer. Es gibt zwar nicht viele davon, aber vereinzelt finden sich sich Wohnungen oder Häuser, die über ein separates Gästebad verfügen. Sofern der jeweilige Gastgeber sein Angebot korrekt eingeben hat, kann man diese durch die Angabe 2 Badezimmer herausfiltern. Man hat somit auch bei Privatzimmern den Vorteil, dass man die intimen Bereiche (Schlafen und Bad) nicht teilen muss und nur bspw. Flure, Eingangsbereiche und Küche mit dem jeweiligen Gastgeber gemeinsam nutzen würde.

Achtung: Dieser Filter ist keine Garantie für ein eigenes Bad. Im Zweifel sollte man immer nachfragen. Aber wenn ein zweites Bad vorhanden und  angeben wird besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass dies Gästen zur Verfügung stehen wird.

Ausstattung - Versteck für 2 weitere nützliche Filter

Wenn man auf den Link gesamte Ausstattung anzeigen klickt, erhält man eine große Auswahl an Ausstattungsfiltern. Während der ein oder andere individuell von Interesse sein kann, konzentrieren wir uns im Rahmen dieses Ratgebers auf 2 allgemein interessante Ausstattungsmerkmale mit großer Wirkung.

  • Privates Badezimmer
  • Eigenständiger Check-in

Privates Badezimmer - der Garantie-Haken

Das erste Thema haben wir im vorangehenden Punkt schon behandelt. Ich zeige das Auswahlfeld Privates Badzimmer nur deshalb erneut, weil man sich hier die Bestätigung für die exklusive Nutzung eines eigenen Bades garantieren kann. Warum ich nicht gleich hierauf verwiesen habe? AirBnB ist ein junges Unternehmen und lebt von ständiger Veränderung und Weiterentwicklung. Dieses Feld im Rahmen der Ausstattung ist relativ neu, und obwohl Gastgeber angehalten sind, sich mit den Neuerungen ständig vertraut zu machen, tun dies noch lange nicht alle. Wer früher sein Gästebad aufführen wollte, konnte dies nur durch die Anzahl und die Beschreibung tun. Wählt man also nur diesen Filter hier, dann kann es sein, dass ältere Inserate trotz vorhandenem Gästebad nicht angezeigt werden, weil der Haken fehlt.

Eigenständiger Check-in - Flexibilität für Unwägbarkeiten

Das zweite und in meinen Augen noch viel wichtigere Merkmal, ist der eigenständige Check-in. Gerade AirBnB-Neulinge vergessen, dass sie es sehr oft mit privaten Gastgebern zu tun haben, die das Gastgeben nebenher betreiben. Von Hotels ist man zwar eine frühste Check-in Zeit gewohnt, aber danach kann man in aller Regel jederzeit einchecken. Bei privaten Gastgebern kann der Zeitrahmen durch Hauptberuf und andere Verpflichtungen deutlich enger sein und ein hohes Maß an Absprache und Organisation erfordern. Daher ist das Vorhandensein eines Hakens an dieser Stelle Gold wert, denn es erspart einem schon zu Beginn des Aufenthalts etwaige unschöne Erlebnisse. Eine schnellere Verbindung oder eine Verspätung und schon ist das Zeitfenster zu. Ein eigenständiger Check-in garantiert an dieser Stelle eine gewisse Flexibilität, die man erst zu schätzen weiß, wenn man sie plötzlich in Anspruch nehmen muss.

Kein Muss, aber ein Gewinn

Der Fairness halber sei gesagt, dass nicht automatisch Probleme beim Fehlen dieses Merkmals auftreten müssen. Viele Gastgeber und gerade Superhosts sind gut organisiert und kriegen einen reibungslosen Ablauf auch ohne eigenständigen Check-in hin. Es bleibt aber dennoch ein Vorteil, wenn man sich bei unvorhersehbaren Unwägbarkeiten seines Check-ins sicher ist, und man sich nicht zusätzlich bspw. zur Gepäcksuche am Flughafen darum kümmern muss diesen zu organisieren.

Unabhängig vom Vorhandensein dieser Option ist es immer ratsam sich die Check-in-Zeiten der Unterkunft genau anzusehen. Im Zweifel solltemit dem Gastgeber Rücksprache gehalten werden, was im Fall der Fälle zu tun ist.

Der Unterschied zwischen Buchung und Erkundigung

Hat man schließlich eine oder mehrere passende Unterkünfte gefunden, kann man eigentlich die Buchung durchführen. Oftmals bleiben aber die ein oder andere Frage auch nach Studie der Beschreibung noch unbeantwortet oder die favorisierte Unterkunft ist nicht per Sofortbuchung verfügbar. Für diese Fälle gibt es die Möglichkeit eine Erkundigung oder eine Buchungsanfrage zu stellen. Doch hierbei gibt es ein paar wichtige Dinge zu beachten, denn es gibt hier wesentliche Unterschiede und diese sind nicht auf den ersten Blick zu erkennen.

Erkundigungen

Eine Erkundigung ist eine einfache Nachricht, die man einem Gastgeber schicken kann, um weitere Informationen zur Unterkunft oder Verfügbarkeiten einzuholen. Der wesentliche Unterschied zu einer Buchung ist die Unverbindlichkeit. Im Gegensatz zu einer Buchungsanfrage führt eine Bestätigung bzw. Antwort des angefragten Gastgebers nicht zu einer verbindlichen, zahlungsverpflichtenden Buchung. Man kann also mehrere Erkundigungen an verschiedene Gastgeber senden, ohne das Risiko zu haben, dass man mehrere Zusagen erhält und dann eine davon stornieren muss oder seine eigentlich 2. Wahl einem Favoriten vorziehen muss.

Um eine Nachricht an den Gastgeber zu senden, muss man in der Beschreibung des Inserats oberhalb der Ausstattung auf „Kontaktiere den Gastgeber“ klicken.

Hat man eine oder mehrere Erkundigungen abgesendet, so erhält man von den angefragten Gastgebern binnen 24 Stunden Antworten, sofern sie sich an die Mindestanforderungen von AirBnB halten. Die Antworten können 3 Ausprägungen haben:

  • per Nachricht antworten
  • Ablehnen
  • Vorabbestätigung senden

Die Bedeutung einer Ablehung dürfte klar sein. Eine Nachricht ist dasselbe wie die Erkundigung/Nachricht von Gastseite: reine Kommunikation. Doch was bedeutet eine Vorabbestätigung durch den Gastgeber? Eine Vorabbestätigung bedeutet, dass der Gastgeber von sich aus eine mögliche Buchung durch den Gast im Voraus bestätigt. Als Gast habe ich dann 24 Stunden Zeit auf die Vorabbestätigung zu reagieren. Reagiere ich nicht, verfällt sie mit Ablauf der 24 Stunden.

Erkundigungen müssen auch nicht storniert werden. Allerdings ist es nur fair etwaige Anfragen zurückzuziehen bzw. den Gastgeber wissen zu  lassen dass diese inzwischen hinfällig geworden sind.

Buchungsanfragen

Eine Buchungsanfrage ist eine verbindliche Anfrage für eine Unterkunft. Wenn ich „Buchen“ drücke werde ich im nächsten Schritt dazu aufgefordert die Hausregeln des Gastgebers zu lesen und zu bestätigen. Dieser Punkt ist wichtig und ein wenig irreführend zugleich. Die Überschrift hierzu lautet nämlich „Denke bitte an Folgendes“, was nicht unbedingt direkt nach Hausregeln aussieht. Noch verwirrender ist, dass nicht alle Regeln angezeigt werden, sondern erst wenn man den Link weiterlesen anklickt. Auch wenn dies alles nicht optimal gelöst ist durch AirBnB, so ist es dennoch wichtig als Gast ALLE Hausregeln zu lesen. Zum einen akzeptiert man diese durch seine Bestätigung und weiterklicken und zum anderen kann es nur zu beiderseitigem Unmut führen wenn einem Gast die Regeln nicht klar sind, das er sie nicht gelesen hat, während der Gastgeber selbverständlich davon ausgeht.

Nach der Bestätigung der Hausregeln und Reisedaten, kommt auf der nächsten Seite die Möglichkeit die Mitreisenden einzugeben und dem Gastgeber eine kurze Nachricht mit der reinen Buchung zu übermitteln. Wie zuvor beschrieben, sollte man hiervon unbedingt Gebrauch machen. Eine kurze Vorstellung von Gästen und Reisezweck schafft Vertrauen und minimiert Ablehnungen durch die angefragten Gastgebern.

Bezahlung und Stornierungsbedingungen

Im nächsten Schritt kommt es sowohl bei Buchung als auch bei Sofortbuchungen zur Bezahlung und Aufklärung bzw. Bestätigung der Stornobedingungen. Die Bezahlung ist mehr oder weniger selbsterklärend. Man gibt ein Zahlungsmittel ein, welches nach Bestätigung der Buchung durch den Gastgeber sofort mit dem angezeigten Preis belastet wird. Vereinzelt kann es auch dazu kommen, das ein Teilbetrag ohne Buchungsbestätigung blockiert wird. Im Falle einer Ablehnung durch den Gastgeber kann es dann einige Tage dauern bis dieser wieder freigeschaltet wird. In jedem Fall ist es wichtig zu wissen, dass der Betrag sofort in voller Höhe fällig wird, auch wenn die Reise noch weit in der Zukunft liegt.

Besonderheiten bei der Preiszusammensetzung auf AirBnB

Viele Gäste, die zum ersten Mal bei AirBnB buchen, bemängeln die aus ihrer Sicht intransparente Preisgestaltung. Teils kommt auch Kritik auf, weil die gleiche Unterkunft bspw. auf Booking zu einem anderen Preis angeboten wird. Dies liegt in der Preiszusammensetzung auf AirBnB begründet. Auf AirBnB zahlen sowohl Gast als auch Gastgeber eine Service-Gebühr. Diese liegt für Gastgeber bei fix 3% und bei Gästen zwischen 0 und 20%. Der Gastgeber hat darauf keinen Einfluss und gibt nur seinen nächtlichen Preis (ggf. Tagesabhängig) an, welcher dann auch in der Suche angezeigt wird. Zusätzlich kann der Gastgeber noch eine einmalige Reinigungsgebühr für die Endreinigung einstellen.

Leider kommt es durch dies Aufsplittung in einzelne Preiskomponenten immer wieder zu Verwirrungen und Unmut auf Gastseite, da erst im Prozess der Buchung die Servicegebühren eingerechnet werden und so der vormals günstige Preise evtl. gar nicht mehr so günstig aussieht. Auch im Hinblick auf eine gewünschte Rechnung oder Rückerstattung können sich deshalb Probleme ergeben, da der Gastgeber nur den Betrag in Rechnung stellen bzw. rückerstatten kann, den er auch tatsächlich erhalten hat.

Stornobedingungen - ein schneller Klick kann viel Ärger mit sich bringen

Mit dem letzten Buchungschritt wird man auch nochmals dazu aufgefordert die jeweiligen Stornobedingungen des Gastgebers zu bestätigen und somit zu akzeptieren. Das unterstreicht wie wichtig dieser Punkt ist. Die jeweiligen Stornobedingungen sind von Anfang an im Inserat sichtbar, jedoch schenkt ihnen kaum ein Gast Beachtung. Das kann ein großer Fehler sein und zu viel Unmut führen, weshalb ich im Folgenden noch kurz auf die Stornobedingungen eingehen werde.

Als Kunde im Internet ist man eine weitreichende Kundenfreundlichkeit und Kulanz gewohnt. Sei es bei Rücksendungen auf Amazon oder bei kostenlosen Stornierungen bis kurz vor Anreise auf Hotelportalen. Auch AirBnB müht sich in dieser Hinsicht, ist aber von seinen jeweiligen Anbietern diesbezüglich abhängig. Hier liegt auch der wesentliche Unterschied zu anderen Plattformen. Während es auf anderen Plattformen die Regel ist, dass eine Regel mehr oder weniger für alle Angebote auf der Seite greift (bspw. kostenlose Stornierungen), so hat bei AirBnB jeder Gastgeber die Option eine von mehreren Stornobedingungen für sein Inserat zu wählen. Für den Gast bedeutet dies, Augen auf bei der Buchung!

Die 3 Hauptstornobedingungen

Im Grund gibt es 3 Stornobedingungen, die von Gastgebern angeboten werden. Wie diese im Detail ausgestaltet sind, wird jeweils auf AirBnB erläutert, und bei der Buchung explizit darauf hingewiesen. Daher möchte ich hier nur die wesentlichen Unterschiede benennen.

  • Flexibel – Volle Rückerstattung der Übernachtungskosten bis 1 Tag vor Check-in
  • Moderat – Volle Rückerstattung der Übernachtungskosten bis 5 Tage vor Check-in
  • Streng – 50% Rückerstattung der Übernachtungskosten bis 1 Woche vor Check-in

Die genauen Bedingungen kann man nochmals auf AirBnB nachlesen.

Wichtig ist auf jedenfall zu erwähnen, dass die AirBnB-Servicegebühren in allen Fällen n der Regel nur in den 48 Stunden nach Buchung(!) erstattet werden. Es empfiehlt sich daher immer nur dann eine tatsächliche Buchung durchzuführen wenn man sich sicher ist die Reise auch durchzuführen und keine Vorratsbuchungen vorzunehmen.

Allerdings sei auch noch dies erwähnt. Das Schöne an AirBnB ist, dass man es auf der Gastgeberseite sehr häufig mit engagierten, freundlichen Menschen zu tun hat, mit denen man reden kann. Selbst Gastgeber mit strengen Stornobedingungen sind durchaus gewillt in einzelnen Fällen voll zurückzuerstatten, obwohl sie es nicht müssten. Der Schlüssel hierzu ist eine offene und freundliche Kommunikation. Hat man im Rahmen der Buchung und im Vorfeld der Reise bereits ein wenig in ein gutes Verhältnis investiert, kann  sich das auch im Falle einer kurzfristigen Stornierung bezahlt machen.

Kommunikation zwischen Buchung und Reise

Ich habe bereits mehrfach erwähnt, wie wichtig eine gute Kommunikation beim Buchen auf AirBnB ist. Auch wenn man bis zur eigentlichen Buchung oder auch Sofortbuchung keine Nachrichten ausgetauscht hat, sollten man nach der Buchung definitiv die Kommunikation suchen. Hier ein paar Fragen bzw. Bestätigungen die man sich im Vorfeld der Reise vom Gastgeber einholen sollte:

  • Stimmt die erhaltene Adresse und gibt es bei der Anreise noch etwas zu beachten?
  • Ist die angebene Telefonnummer aktuell und kann ich am Anreisetag jemanden erreichen?
  • Muss ich noch etwas mitbringen?
  • Gibt es örtliche Empfehlungen, die im Vorfeld des Aufenthaltes wichtig sind (bspw. ein besonderes Touristenticket für den öffentl. Nahverkehr)?

Nutzt das Nachrichtensystem um möglichst alle offnen Fragen zu klären. Vermeidet es aber Dinge zu fragen, die bereits in der Beschreibung erläutert wurden. Gastgeber sind zwar kontaktfreudig, aber auch ihre Zeit ist begrenzt.

Der wichtigste Aspekt ist immer die Anreise. Hierbei kann am meisten schief gehen und es ist daher ratsam im Vorfeld sicher zu sein wo man hin muss und wen man wie im Notfall erreichen kann. Es kann einen Aufenthalt zu Beginn schon negativ belasten, wenn man im Dunkeln durch fremde Straßen und Treppenhäuser irrt und im Zweifel mißgelaunte Nachbarn aus dem Schlaf klingelt, weil man diese Informationen nicht hatte.

 

Falls doch mal was schief geht: der AirBnB-Support

Wenn alles schiefläuft, und Ihr Euch weder selbst noch der Gastgeber weiterhelfen kann, dann gibt es immer noch den AirBnB-Support. Bindet diesen auch unbedingt frühzeitig ein, wenn es Probleme mit der Unterkunft oder dem Gastgeber gibt, um späteren Ärger zu vermeiden.

AirBnB-Hotline:  +49 30 30 80 83 80

Die Goldene Buchungsregel zum Schluss

Ihr habt nun im Rahmen dieses langen Artikels so ziemlich alles erfahren was es beim Buchungsprozeß auf AirBnB zu beachten gibt. Manches wird Euch sehr viel helfen, anderes mag Euch weniger betreffen. Wenn Ihr jedoch eines mitnehmen solltet, dann ist es die wichtigste goldene Regel für einen tollen Aufenthalt mit AirBnB:

Lies die Beschreibung und mindestens 3 gute und 3 schlechtere Bewertungen

Wenn man nur diese Regel beachtet, kann man sich und den Gastgebern sehr viel Ärger ersparen und einer großartigen Erfahrung steht nichts mehr im Weg.

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Blogparade zum Thema "Urlaubsvorbereitung"

Dieser Artikel entstand als Beitrag zu einer Blogparade, an der sich verschiedene Blogger mit ihren Blogs beteiligen. Die jeweiligen Blogposts zum Thema findet Ihr hier aufgelistet. Eine Übersicht zum Thema findet sich auf Blogparade.de.

1. Die ersten wichtigen Tipps bezüglich Visa und mehr kommen von Iris von toeightycountries

2. 10 Must-Haves für ein Auslandssemester in Singapur

3. Tipps und Tricks für Langstreckenflüge

4. Die perfekte Packliste

5. Städtereise geplant? Diese Dinge müsst ihr unbedingt beachten!

6. Packen für die Insel Färöer

7. Sport im Urlaub? So geht’s!

Gastgeber werden – Die Einsteiger-Checkliste

Gastgeber werden was muss ich dafür tun?

Aller Anfang ist schwer, so heißt es. Gastgeber werden ist nicht schwer, man muss bzw. sollte nur wissen, was man tun muss. Diese Einsteiger-Checkliste soll zukünkftigen Gastgebern und Homesharern eine Hilfestellung sein. Ich rate jedem zukünftigen Gastgeber sich hier oder andernorts vorab zu informieren -insbesondere über die rechtlichen Rahmenbedingungen. Man erspart sich so eventuell viel Aufregung und Ärger zu einem späteren Zeitpunkt.

Zu dieser Checkliste:

Die Liste erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit. Ich habe mir Mühe gegeben an Alles was das Gastgeber werden betrifft zu denken, aber ich bin dennoch froh über Hinweise und Anmerkungen in den Kommentaren. Sofern ich etwas vergessen haben sollte, werde ich es dann nachpflegen.

Wo mir weiterführende Informationsquellen bekannt sind, werde ich diese verlinken. Um sich wirklich vollumfassend zu informieren ist das Besuchen dieser Links unerlässich, da ausführliche Erläuterungen den Rahmen einer Checkliste schnell sprengen. Hier in der Liste versuche ich mich auf das Wesentliche zu beschränken.

Abschliessend ist noch festzuhalten, dass dies keine Rechtsberatung darstellt oder diese ersetzt. Im Zweifelsfall sollte jeder potentielle Gastgeber sich professionell von einem Fachanwalt und/oder Steuerberater beraten lassen.

Einsteiger-Checkliste zum "Gastgeber werden"

Einschub: Während des Zusammenstellens der Checkliste zum „Gastgeber werden“ wurde diese dann doch immer länger und länger. Deshalb habe ich sie in einzelne, chronologische Abschnitte aufgeteilt. Auf diese Weise könnt Ihr Euch dann immer den Part anschauen, der gerade zu Eurer Situation passt.

Rechtliches im Vorfeld

  • Örtliche Gesetzeslage prüfen. Gibt es ein Verbot oder eine Satzung/Regelung in der jeweiligen Stadt/Gemeinde, die es zu beachten gibt? Im Zweifel kann ein Anruf bei der Stadt Klärung bringen. Städte mit entsprechenden Satzungen (soweit bekannt): Berlin, Bonn, Frankfurt, Hamburg, Köln, München und Münster .
  • Bauliche Rechtslage prüfen. Manche Länder und Gemeinden sehen in der Nutzung einer Wohnimmobilie (ganz oder teilweise) als Ferienwohnung eine genehmigungspflichtige Nutzungsänderung. Sofern nicht direkt ersichtlich sollte beim Bauamt nachgefragt werden.
  • Örtliche Besteuerung und Gebühren beachten. In einigen Städten ist eine Citytax, Kurtaxe, Bettensteuer oder ähnliches Abzuführen. Kläre inwiefern Du betroffen bist und wie Du im jeweiligen Fall zahlen kannst.
  • Mögliche Registierungspflichten beachten und rechtzeitig vor Beginn mit der Vermietung beantragen. Ggf. muss die Registierungsnummer bei der Inseratschaltung angegeben werden (bspw. Berlin).
  • Für Mieter: Bevor man sich mit dem Gastgeber werden weiter auseinandersetzt, muss man sich die schriftliche Einwilligung des Vermieters zur kurzfristigen bzw. kurzzeitigen Untervermietung einholen. Die einfache Genehmigung zur Untervermietung reicht hier nicht. Vermietung ohne Genehmigung kann die fristlose Kündigung zur Folge haben.
  • Für Eigentümer: Sofern es sich um eine WEG handelt, muss geprüft werden, ob die Teilungserklärung eine Zustimmung der Miteigentümer vorsieht.
  • Prüfen ob das Vorhaben einen gewerblichen Charakter hat um dementsprechend eine Gewerbeanmeldung vorzunehmen ist. Zum Thema der gewerblichen & steuerrechtlichen Aspekte findet sich ein guter Artikel auf Haufe.
  • Umsatzsteuerliche Betrachtung berücksichtigen sofern eine gewerbliche Einstufung erfolgt bzw. man bereits Umsatzsteuerpflichtig ist. Hier umbedingt den Steuerberater hinzuziehen
  • In Deutschland gibt es noch die GEZ/Rundfunkgebühr zu beachten. Homesharer haben hier weniger ein Problem, da es sich um bei der selbsbewohnten Wohnung auch um die erste, inkludierte Betriebstätte handelt. Alle die Etwas im größeren Stil planen, sollten sich über ihre Zahlungsverpflichtungen informieren.
  • Überprüfe Deinen Versicherungschutz. Achte insbesondere auf Klauseln in der  Hausratsversicherung bspw. in Bezug auf verlorene Schlüssel und Einbruchdiebstahl als Folge.
  • Erstelle oder besorge Dir Vordrucke für Meldescheine. Informiere Dich bzgl. der Pflichtangaben nach dem jeweiligen Landesgesetz des Bundeslandes, in dem Deine Unterkunft liegt.

Einrichtung, Ausstattung und Gestaltung

  • Ein vollwertiges Bett bzw. zwei oder ein Doppelbett. Auf AirBnB kann man auch mit einer Schlafcouch Gastgeber werden. Ich empfehle im Hinblick auf einen nachhaltigen Erfolg ein richtiges Bett.
  • Bettzeug exklusiv für Gäste. Mindestens 1 Kopfkissen und eine Decke pro Gast (auch bei Doppelbetten)
  • 2 Sets an Bettbezügen (mindestens), wobei die Laken vorzugsweise weiß sein sollten.
  • Mindestens 2 große und 2 kleine Handtücher pro Gast. Es wird zwar jeweils nur eines zur Verfügung gestellt, aber ein Wechsel sollte auch während des Aufenthalts problemlos möglich sein
  • Eigentlich selbstverständlich aber Toilettenpapier und Seife sollte auch immer vorhanden sein.
  • ein Fön mit ausreichender Wattstärke für weibliche und langhaarige Gäste
  • ausreichende Zahl an Waschlappen (bei 60° waschbar)
  • Nachtischlampe oder ähnliches beim Bett
  • Ablagemöglichkeit für den Koffer oder ein ausreichend großer Schrank/Kommode
  • mindesten 8 Kleiderbügel
  • ein Haken oder ein Gaderobenständer für Mäntel und Jacken
  • zusätzliche warme Decken für die kalten Jahreszeiten
  • WLAN-Zugang entweder durch ein Gastnetz oder eine spezielle Beschützerbox
  • Gästemülleimer
  • Lokaler Reiseführer in Deutsch und Englisch
  • Schampoo oder Shampoospender
  • Rauchmelder
  • Kohlendioxidmelder
  • Bademäntel
  • Strandhandtücher
  • Reisebügeleisen
  • Reisebügelbrett
  • Schreibtisch/Arbeitsplatz mit Stuhl
  • TV
  • Abschliessbares Zimmerschloss
  • Feuerlöscher
  • Erste-Hilfe-Set
  • Sicherheitsanweisungen für den Notfall (einlaminiert)

Grundausstattung

  • Gläser
  • Kaffeetassen (mit Untertasse)
  • Teetassen (große Becher)
  • kleine Teller
  • große Teller
  • Müslischalen
  • Messer
  • scharfes Messer
  • Gabeln
  • große Löffel
  • Teelöffel
  • Flaschenöffner
  • Dosenöffner
  • Schwamm
  • Geschirrtuch
  • Spülmittel (kleine Flasche aus dem Drogeriemarkt)
  • Wasserkocher
  • Tee
  • Instant-Kaffee
  • Zucker (Würfel)
  • Salz
  • Pfeffer
  • Essig
  • Öl

Zusätzliche ★-Bringer

  • Sektgläser
  • Weingläser
  • Korkenzieher
  • Kaffeemaschine
  • Mikrowelle
  • Mini-Kühlschrank
  • Fliegengitter
  • Autan
  • Ventilator
  • Klimaanlage
  • Fliegenklatsche
  • Verdunklungsrollo
  • Kinderstuhl
  • Babybett und/oder Beistellbett
  • Bügeleisen
  • Bügelbrett
  • USB-Steckdosen

Erstellung des Inserats

  • Zimmer & ggf. Küche bzw. Kochnische einrichten
  • Wohnung aufräumen
  • Fotos machen
  • Bei AirBnB anmelden
  • Inserat erstellen. Folge einfach Schritt 1 der Menüführung von AirBnB und klicke alles an was auf Deine Unterkunft zutrifft. Achte insbesondere auf korrekte Einordnung der Zahlenangaben von Betten und Bad, da diese später vom Gast bei der Suche gefiltert werden können.
  • Fotos hochladen und richtig anordnen. Beachte hierzu auch meinen Artikel Fototipps.
  • Gib die einführende Beschreibung ein. Beachte hierzu auch meinen Artikel „Eine überzeugende Beschreibung erstellen“.
  • Gib einen Titel bzw. eine Überschrift für Dein Inserat ein. Der Titel ist von besonderer Bedeutung, da Gäste diesen in Kombination mit Deinem Titelbild als erstes zu sehen bekommen. Bitte nimm Dir deshalb die Zeit und lies meine Artikel zur Titelerstellung.
  • Beginne mit dem 3. und letzten Schritt der Inseratserstellung auf AirBnB
  • Beschränke Dich bei den Hausregeln nicht nur auf die vorgegebene Auswahl. Nimm Dir Zeit und schreibe dort alles auf, was Dir wichtig ist und woran Deine Gäste sich halten müssen.
  • Setze Haken bei allem was auf Deine Unterkunft zutrifft und was Deine Gäste vorab wissen sollten. Das ist wichtig um späteren Unstimmigkeiten und schlechten Bewertungen vorzubeugen. Wenn ein Haken gesetzt wird, kannst und solltest Du den Grund dafür kurz für den Gast erläutern (wenn möglich auch in Englisch).
  • Nimm nun die Kalendereinstellungen vor. Ich empfehle Dir hierzu vorab die Lektüre des folgenden Abschnitts Gastgeberguide: Durchstarten und der Blogartikel-Reihe zur Preisstrategie.
  • Nachdem Du alle Einstellung vorgenommen hast, kannst Du es zum Schluß aktivieren und Deine ersten Gäste Erwarten.

Die erste Buchung

  • Sende eine Begrüßungs-/Bestätigungsmail
  • In der Woche vor der Anreise sende erneut eine Mail um letzte Details wie bspw. den Check-in abzustimmen
  • Bereite Deine Unterkunft rechtzeitig vor
  • Vergewissere Dich dass Deine Gäste Dich auch finden können. Haben Sie die Adresse? Ist ein Klingelschild vorhanden? etc.
  • Stelle sicher dass Du einen funktionierenden Schlüssel für Deine Gäste bereithälst
  • Lege einen Meldeformular- Vordruck bereit
  • Überprüfe ob ausreichend Klopapier usw. vorhanden ist
  • Sofern Gäste an Tagen mit eingeschränkten Ladenöffnungszeiten anreisen, weise sie darauf hin. Dies ist insbesondere bei internationalen Gästen wichtig.
  • Begrüße Deine Gäste, zeig ihnen die Unterkunft und ihre Besonderheiten und weise auf Besonderheiten Deiner Hausregeln hin.
  • Lass Dir den Meldeschein ausfüllen.
  • Zur Hälfte des Aufenthalts frage explizit nach ob alles zur vollsten Zufriedenheit ist und ob Du etwas verbessern kannst.
  • Verabschiede Deine Gäste. Frag nach, ob alles in Ordnung war und frag auch nach Verbesserungspotential
  • Schreibe innerhalb der 6 Stunden nach Abreise eine Dankes-Mail/Nachricht.

Soweit sollten diese ersten Checklisten zum „Gastgeber werden“ erstmal den Größtenteil an wichtigsten Informationen und Handlungen abdecken. Weiterführende Informationen zum Thema „Gastgeber werden“ und wie man sein Inserat auf AirBnB optimieren kann findet Ihr in meinem ausführlichen Gastgeberguide, sowie den darin verlinkten Artikeln.

Nach und nach werde ich noch weitere Informationen und Verlinkungen hinzufügen. Wenn Euch  diese Checkliste oder diese Webseite allgemein gefallen hat, dann teilt diese bitte fleißig auf Facebook und anderen Social Media Kanälen.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit.

Dominic

@Homesharer.de

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